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Reisenews 2011

21.12.2011

Berlin ist nach London und Paris das beliebteste Städtereiseziel in Europa

Im Jahr 2010 konnten die Hotels in Berlin 20,8 Übernachtungen von Touristen verbuchen, dies entspricht auf die letzten fünf Jahre gesehen einen Anstieg von 7,3 Prozent, damit ist die deutsche Bundeshauptstadt das am stärksten wachsende Städtereiseziel in Europa. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, den umfangreichen kulturellen Angeboten und dem pulsierenden Nachtleben könnte auch die relativ günstigen Hotelpreise in Berlin zu diesem Touristenboom beitragen. So zählt Berlin mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 87 Euro pro Nacht zu den günstigsten Metropolen in Europa, nur Prag ist bezüglich der Hotelkosten günstiger als Berlin, in der tschechischen Hauptstadt muß im Schnitt mit 71 Euro für eine Hotelübernachtung gerechnet werden.
Unangefochten auf Platz 1 und 2 was die Anzahl der Besucher aber auch die Hotelpreise betreffend liegen in dem europäischen Städtreise-Ranking London und Paris. Die britische Hauptstadt zählte im vergangenen Jahr 49 Millionen Übernachtungen bei einem durchschnittlichen Hotelpreis von 171 Euro, gefolgt von Paris mit 36 Millionen Übernachtungen und einem durchschnittlichen Hotelpreis von 149 Euro pro Nacht. 1.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die 10 beliebtesten Städtereiseziele in Europa.
Die 10 europäischen Metropolen mit den meisten Hotelübernachtungen und der durchschnittliche Hotelpreis in diesen Städte
Stadt
Anzahl der Übernachtungen 20101. + 3.
durchschnittlicher Hotelpreis pro Nacht 1. + 2.
Hotelangebote
London 49 Millionen1. 171 EUR 1. Hotelpreisvergleich London
Paris 36 Millionen1. 149 EUR 1. Hotelpreisvergleich Paris
Berlin 20,8 Millionen1. 87 EUR 1. Hotelpreisvergleich Berlin
Rom 20,4 Millionen1. 117,64 EUR 2. Hotelpreisvergleich Rom
Madrid 15,2 Millionen3. 89 EUR 2. Hotelpreisvergleich Madrid
Prag 12,1 Millionen1. 71 EUR 1. Hotelpreisvergleich Prag
Wien 11,7 Millionen1. 88,74 EUR 2. Hotelpreisvergleich Wien
Amsterdam 9,7 Millionen1. 125,34 EUR 2. Hotelpreisvergleich Amsterdam
Istanbul 9,1 Millionen1. 89,11 EUR 2. Hotelpreisvergleich Istanbul
Stockholm 6,3 Millionen3. 144,10 EUR 2. Hotelpreisvergleich Stockholm



Quellen:
1. www.bild.de -> Reise -> Europa -> Städtereise: "Die beliebtesten Städte in Europa - Berlin ist der neue Liebling der City-Touristen!rlin", 21.12.2011
2. www.hotel.de: -> Pressemitteilungen -> Hotelpreisbarometer, 21.12.2011
3. www.rolandberger.com: -> Media -> This year's studies -> Download pdf-Datei "European capital city tourism", 21.12.2011

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13.12.2012

Neue Zugverbindung der russischen Staatsbahn von Paris via Berlin nach Moskau

Nach 17 Jahren gibt es wieder eine direkte Zugverbindung von Paris nach Moskau. Die Züge der russischen Staatbahn RZD (Rossijskije schelesnyje dorogi) verkehren zunächst dreimal wöchentlich zwischen den beiden europäischen Metropolen, ab dem Sommer 2012 sind fünf Zugverbindungen pro Woche geplant.1.


Details der Zugverbindung Paris <-> Moskau:

  1. Abfahrtzeiten Hinfahrt: Strecke Moskau nach Paris
    Die Züge starten zur Zeit montags, donnerstags und sonntags um 8:51 Uhr in Moskau (am Bahnhof "Weißrussischer Bahnhof"), planmäßige Ankunft ist ca. 38,5 Stunden später um 20:31 Uhr in Paris. (ab dem Sommerfahrplan vom 28.05.-04.10.2012 zusätzliche Abfahrten dienstags und samstags mit anderer Abfahrtzeit ab ca. 8:00 Uhr)
  2. Abfahrtzeiten Rückfahrt: Strecke Paris nach Moskau
    Die Rückfahrten von Paris nach Moskau starten immer dienstags, mittwochs und samstags um 8:28 Uhr in Paris, planmäßige Ankunft ist ca. 38 Stunden später um 1:30 Uhr in Moskau. (ab dem Sommerfahrplan vom 28.05.-04.10.2012 zusätzliche Abfahrten montags und donnerstags mit gleicher Abfahrtzeit ab ca. 8:28 Uhr)
  3. Stationen:
    Der Zug von Moskau nach Paris führt über Vyazma (Russland) -> Smolensk (Russland) -> Minsk (Weißrussland) -> Brest (Weißrussand) -> Terespol (Polen) -> Warschau (Polen) -> Poznan (Polen) -> Rzepin -> Berlin -> Fulda -> Hannover -> Frankfurt a. M. -> Forbach (Frankreich) ca. 10 km von Saarbrücken -> Metz-Ville (Frankreich) -> Paris
  4. Preise einfache Strecke pro Person:
    a.) Erwachsene: Luxusklass = 1050 EUR / 1.Klasse = 460 EUR / 2. Klasse = 330 EUR
    b.) Kinder bis 11 Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung
    c.) Senioren- und Jugendrabatt von 30% für Personen über 60 Jahre oder von 12-26 Jahre2.

    Nach der Zugverbindung von Moskau nach Nizza (3.315 km), die ebenfalls von der RZD betrieben wird, ist die Zugstrecke von Paris nach Moskau mit 3.177 km die zweitlängste direkte Zugverbindung in Europa. Der Luxuszug von Moskau nach Nizza verkehrt einmal wöchentlich (Abfahrt in Moskau donnerstags 18:18 Uhr -> Ankunft Nizza samstags 17:44 Uhr / Rückfahrt Abfahrt Nizza sonntags 19:43 -> Ankunft Moskau dienstags 00:17 Uhr) und führt über Smolensk -> Minsk -> Brest -> Warschau -> Wien -> Innsbruck -> Bozen -> Mailand -> Genua -> San Remo -> Nizza2.

Quellen:
1. www.welt.de -> Reise: "Neuer Direktzug von Moskau nach Paris hält in Berlin", 13.12.2011
2. www.rzd.ru: Webseite der russischen Staatsbahn -> Passengers -> Internationals Routes -> France, 13.12.2011

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07.12.2011

Reiseboom Türkei: In den Reisekatalogen der deutschen Reiseveranstalter werden immer mehr Hotels in der Türkei angeboten

Die großen deutschen Reiseveranstalter haben in den aktuellen Reisekataloge für die kommende Sommersaison 2012 ihre Hotelkontingente in den türkischen Ferienregionen zum Teil kräftig aufgestockt. So finden sich beispielsweise in den Reisekataloge von Thomas Cook / Neckermann allein in dem türkischen Badeort Antalya 182 Hotels, die meistens als All-inklusive-Pauschalreise gebucht werden können, das sind 28 mehr als in der Vorsaison.
Alltours baut seine Türkeiangebote von 209 auf 231 Hotels aus und bietet erstmals Pauschalreisen nach Cesme an der türkischen Ägäisküste an. ITS, eine Reisemarke der Rewe-Gruppe, hat sogar erstmalig einen eigenen Türkeikatalog mit 122 Hotels veröffentlicht.
Dieser Türkei-Reiseboom ist zum einen mit den immernoch unsicheren politischen Lagen in Tunesien, Ägypten und Griechenland zu begründen, andererseits ist die Türkei, im Gegensatz zu Griechenland, ein klassisches All-inklusive-Reiseland mit dem weltweit größten Anteil an All-inklusive-Hotelangebote. Weil die Kostenkontrolle durch eine All-inklusive-Pauschalreise den deutschen Urlaubern immer wichtiger ist, sind z.B. bei der TUI bei 95 Prozent, der in der Türkei angebotenen Hotelzimmer, All-inklusive-Leistungen enthalten.
Der zum Teil massive Ausbau der Hotelangebote in der Türkei wird nach Ansicht mancher Reiseexperten auch nicht durch überdurchschnittliche Preiserhöhungen von manchen Reiseveranstalter gebremst. So sind die Preise für einen Türkeiurlaub bei Thomas Cook / Neckermann um durchschnittlich vier Prozent gestiegen, Alltours hat die Preise im Schnitt um 3,5 Prozent erhöht und bei TUI sind Pauschalreisen in die Türkei 2,5 Prozent teuerer als in der Vorsaison.
Einige Reiseexperte warnen allerdings vor den negativen Folgen dieses Aufschwungs, denn dieser anahltende Bauboom von neuen Hotels in der Türkei beschränkt sich fast ausschließlich auf die landschaftlich "noch" attraktive Touristenregionen an der türkischen Ägäisküste und der Türkischen Riviera. Denn in manchen Gebieten leidet die Urlaubsqualität schon jetzt durch unasehnliche Bettenbunker doch sehr stark.
Quelle: spiegel.de -> Reise -> Fernweh -> Reiseveranstalter: "Sommerurlaub 2012 - Veranstalter setzen auf Türkei-Reiseboom", 06.12.2011

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05.12.2011

Ab dem 01.01.2012 ist ein Visum für Sri Lanka gebührenpflichtig

Sri Lanka ändert ab dem 01. Januar 2012 die Einreisebestimmungen für Staatsbürger aus der EU. Dies betrifft aber nur die Kosten für ein Visum. So besteht zwar zur Zeit auch eine Visapflicht bei der Einreise nach Sri Lanka, dies kann allerdings auf dem internationalen Flughafen von Colombo bei einer Einreise bis zum 31.12.2011 kostenlos vor Ort beantragt und ausgestellt werden. Ab dem 01.01.2012 wird die Ausstellung eines Visums für Sri Lanka kostenpflichtig und es wird empfohlen dieses Visum schon vor einer Reise, mit dem sogenannten „Electronic Travel Authorization-Verfahren“ (ETA), zu beantragen. Bei einer Buchung einer Pauschalreise ist diese Beantragung bei guten Reiseveranstaltern als Bestandteil der gebuchten Reise enthalten.
Individual-Touristen sollten dieses Visum vorab unter www.eta.gov.lk oder bei einer Auslandsvertretung von Sri Lanka beantragen (z.B. unter www.srilanka-botschaft.de). Ein Touristenvisum, das zu einem 30-tägigen Aufenthalt mit zweimaliger Einreise nach Sri Lanka berechtigt, kostet dann über ETA zehn US-Dollar.
Ab dem 01.01.2012 können zwar auch weiterhin Visas bei der Einreise nach Sri Lanka beantragt werden, diese kosten allerdings bis zu 25 US-Dollar, außerdem besteht die Gefahr, dass der Urlaub in Sri Lanka mit einer langen Wartezeit bei der Einreisebehörde auf dem Flughafen von Colombo beginnt.
Quelle: auswaertiges-amt.de -> Reise & Sicherheit -> Übersicht -> Sri Lanka: "Sri Lanka: Reise- und Sicherheitshinweise", 05.12.2011

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03.12.2011

Keine Entschädigung für Flugpassagiere bei einem verspäteten Anschlußflug außerhalb der EU

Ein Flugpassagier hatte von Frankfurt einen Direktflug via Mombasa / Kenia nach Sansibar in Tansania gebucht, der Flug von Frankfurt nach Mombasa war in diesem Fall zwar pünktlich, der Anschlußflug von Mombasa nach Sansibar verspätete sich allerdings um rund 24 Stunden. Der Fluggast verlangte aus diesem Grund von der Fluggesellschaft eine Entschädigungszahlung, die ihm laut der EU-Fluggastrechteverordnung, bei einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden zusteht (siehe hierzu "Entschädigung bei Überbuchung, Annulierung oder Verspätung eines Fluges").
Die Fluggesellschaft weigerte sich allerdings eine Entschädigung zu bezahlen und deshalb verklagte der Flugpassagier die Airline vor dem Amtsgericht Rüsselsheim (AZ: 3 C 72/11). Die Richter urteilten in diesem Fall zugunsten der Fluggesellschaft, die Forderung einer Entschädigungszahlung wurde also abgelehnt. In ihrem Urteil wiesen die Richter daraufhin, dass sich der Anschlußflug außerhalb der EU verspätet hat und somit die Rechte für Flugpassagiere aus der EU-Fluggastrechteverordnung nicht gelten. Dies gilt auch für gebuchte Direktflüge, die bei einer Fluggesellschaft aus einem EU-Land gebucht werden und bei denen sich der Anschlußflug in einem Nicht-EU-Land verspätet.
Im Gegensatz zu einem Nonstop-Flug darf ein Direktflug eine Zwischenlandung beinhalten, d.h. verspätet sich eine Nonstop-Flug ab einem EU-Land in ein Land außerhalb der EU um mehr als 3 Stunden, stehen den Fluggäste Entschädigungszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung zu.
Quelle: saarbruecker-zeitung.de -> Ratgeber -> Urlaub -> Reiserecht: "Keine Entschädigung für verspäteten Anschlussflug", 02.12.2011
30.11.2011

Ab 2012 gelten in den Umweltzonen von einigen deutschen Städte verschärfte Vorschriften

Ab dem kommenden Jahr verschärfen einige deutsche Städte ihre bisher gültigen Bestimmungen bezüglich den vorgeschriebenen Feinstaubplaketten für Kraftfahrzeuge.
So dürfen ab dem 01.01.2012 in Frankfurt a.M., Stuttgart, Osnabrück und Krefeld nur noch Autofahrer mit einer grünen Umweltplakatte in die ausgewiesenen Umweltzonen fahren, in München und Augsburg tritt diese verschärfte Vorschrift im Oktober 2012 in Kraft. In die Umweltzonen von Heidelberg, Heilbronn, Herrenberg, Ilsfeld, Karlsruhe, Leonberg, Ludwigshafen, Freiburg i.B., Mannnheim, Ulm, Schwäbisch Gmünd, Pleidesheim, Pforzheim, Neu-Ulm, Tübingen und Reutlinen dürfen ab Januar 2012 nur noch Kraftfahrzeuge mit gelber Plakette reinfahren (bisher rote Plakette).
Im Ruhrgebiet gilt mit Beginn des kommenden Jahres eine flächendeckende Umweltzone in folgenden Städte Bottrop, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herten, Recklinghausen, Bochum, Dortmund, Herne, Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen (weitere Infos unter umwelt.nrw.de). In dieser größten deutschen Umweltzone dürfen nur noch Autofahrer mit roter Feinstaub-Plakette fahren, ab 2013 ist allerdings mindestens eine gelbe Plakette vorgeschrieben und ab dem 01. Juli 2014 soll die grüne Plakette zur Pflicht werden. Ausgenommen von der Umweltzone Ruhrgebiet sind im übrigen Bundestraßen und Autobahnen, diese Straßen sind dem Bund und nicht den Kommunen unterstellt.
Neu in dem Club der Städte mit Umweltzone ist die Stadt Hagen, in der ab Januar 2012 eine rote Plakettenpflicht besteht.
Übersicht deutscher Städten und Gemeinden, in denen 2012 Umweltzonen eingerichtet sind: Umweltzonen in Baden-Württemberg | Bayern | Berlin | Bremen | Hessen | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Sachsen


Quelle: wikipedia.org, "Verordnung zum Erlass und zur Änderung von Vorschriften über die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge", 30.11.2011

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24.11.2011

A380: das größte Passagierflugzeug der Welt - Übersicht der Flugverbindungen ab Deutschland

Ab 2012 bieten fünf Fluggesellschaften Flugverbindungen ab Deutschland an, auf den der Airbus A380, das zur Zeit größte Passagierflugzeug der Welt, eingesetzt wird. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht dieser Flugverbindungen

Übersicht der Flugverbindungen ab Deutschland, auf denen der Airbus A380 eingesetzt wird

Fluggesellschaft / Flugverbindung
Infos
Flug online buchen
Lufthansa:
  1. Frankfurt <-> Miami
  2. Frankfurt <-> Peking
  3. Frankfurt <-> Tokio
  4. Frankfurt <-> Singapur
  5. München <-> Johannesburg
Sitzplätze:
gesamt = 526
Economy-Class = 420
Business-Class = 98
First-Class = 8

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Emirates:
  • München <-> Dubai
Sitzplätze:
gesamt = 489 o. 517 (je nach Typ)
Economy-Class = 399 o. 427
Business-Class = 76
First-Class = 14
Besonderheit: die Passagierkabinen sind mit einem sogenannten "Mood Lighting" ausgestattet, dabei wird die Kabinendecke als Sternenhimmel beleuchtet. Die Lichtstärke wird während des Fluges an die Zeitzone des Flugzieles angepasst, dadurch sollen die negative Auswirkungen eines Jetlags gemindert werden.

Singapore Airlines:
  • Frankfurt <-> Singapur
    (ab 15.01.2012)
Sitzplätze:
gesamt = 471
Economy-Class = 399
Business-Class = 60
First-Class = 12

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Thai Airways:
  • Frankfurt <-> Bangkok
    (geplant ab Oktober 2012)
Sitzplätze:
gesamt = 507
Economy-Class = 435
Business-Class = 60
First-Class = 12

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Korean Air:
  • Frankfurt <-> Seoul
    (geplant ab März 2012)
Sitzplätze:
gesamt = 407
Economy-Class = 399
Business-Class = 60
First-Class = 12

Von den Fluggesellschaften, die den A380 bereits im Einsatz haben, ist die Bestuhlung bei Korean Air am geringsten, somit bietet die südkoreanische Fluggesellschaft ihren Passagieren in einem A380 den meisten Platz.
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Quelle: welt.de -> Reise -> Nah: "A380: Weltgrößtes Passagierflugzeug auf Deutschland-Kurs", 18.11.2011

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22.11.2011

Die Niederlande führen ab Januar 2012 eine flächendeckende digitale Grenzkontrolle ein

Ab dem 1. Januar will die Niederlande das automatische Überwachungssystem in Betrieb nehmen, das zur Zeit an den 15 großen Grenzübergänge von Deutschland und Belgien installiert wird.
Dieses digitale Überwachungssystem ermöglicht, dass die Kennzeichen aller in die Niederlande einfahrenden Fahrzeuge erfasst werden und mit Listen verdächtiger Kraftfahrzeuge und bestimmten Risikoprofilen abgeglichen werden. Falls das System Alarm schlägt, könne dann direkt die Polizei eingreifen. Dieses Grenzkontrollsystem soll laut niederländischer Regierung bei der Bekämpfung gegen Menschenhandel und illegaler Einwanderung dienen.
Autofahrer aus Deutschland, die in den Niederlande noch ein Protokoll wegen eines Verkehrsverstoßes offen haben, sollte allerdings bewusst sein, dass mit diesem Überwachungssystem auch Autohalter mit nicht bezahlten Strafzetteln schnell indifiziert und durch die Polizei kontrolliert werden können.
Dieses neue digitale Grenzkontrollsystem dient also keineswegs nur zur Bekämpfung von größeren Straftaten, es wird mit Sicherheit auch zur Vollstreckung von Ordnungswidrigkeiten eingesetzt.

Quelle: Westdeutsche Zeitung, S.1 "Niederländer fotografieren Kennzeichen an der Grenze", 22.11.2011

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09.11.2011

Buchungsfreigabe für Autozüge der Deutschen Bahn in der Sommersaison 2012

Bei der Deutschen Bahn können seit Anfang dieser Woche, Autozüge in der Sommersaison 2012 zu den beliebten Reisezielen in Österreich, Südfrankreich und Italien gebucht werden (Übersicht der DB-Autozugverbindungen bitte hier klicken). Ab der kommenden Sommersaison - vom 15. April bis 31. Oktober - sind zahlreiche Neuerungen im Fahrplan der DB-Autzozüge enthalten. So wurde die Anzahl der Zugverbindungen von Düsseldorf nach Alessandria (Piemont / Italien) und Narbonne (Südfrankreich) verdoppelt. Neu in das Streckennetz der DB-Autozüge aufgenommen wurden folgende Verbindungen: Berlin <-> Alessandira | Berlin <-> Innsbruck | Hamburg <-> Innsbruck | Hildesheim <-> Triest | Hildesheim <-> Verona.
- Autozug direkt bei der Deutschen Bahn günstig online buche bitte hier klicken
Gestrichen wurden folgende Autozugverbindungen: Hildesheim <-> Alessandira | Hildesheim <-> Narbonne | Hildesheim <-> Villach | Neu-Isenburg <-> Villach | Berlin <-> Hildesheim | Berlin <-> Avignon | Berlin <-> Bozen | Berlin <-> Villach.
Außerdem können wegen Gleisbauarbeiten in der Zeit vom 10. Juni bis 05. Oktober fogende Autozugverbindungen nicht angeboten werden: Düsseldorf <-> Bozen | Hamburg <-> Bozen | Hildesheim <-> Bozen.

 

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04.11.2011

BGH-Urteil: Ein Sicherungsschein gilt auch wenn eine Pauschalreise von einem insolventen Reiseveranstalter abgesagt wurde

Durch ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) wurden die Rechte von Pauschaltouristen im Falle einer Insolvenz des Reiseveranstalters gestärkt.
Nach mehreren Vorinstanzen landete nun folgender Fall vor dem BGH.
Ein Pärchen hatte bei einem Reiseveranstalter eine Kreuzfahrt für Anfang 2010 gebucht und nachdem ihnen von einer namhaften Reiseversicherung der sogenannte Sicherungsschein ausgestellt wurde, hatten sie den Reisepreis von je 7400 Euro an den Reiseveranstalter überwiesen.
So ist jeder Reiseveranstalter nach der EU-Pauschalreiserichtlinie verpflichtet, Zahlungen von Kunden für eine gebuchte Pauschalreise gegen Zahlungsunfähigkeit / Insolvenz zu versichern. Durch einen Sicherungsschein wird einem Pauschaltouristen also garantiert, dass im Falle einer Insolvenz des Reiseveranstalters, dem Kunden von der Reiseversicherung, die den Sicherungsschein ausgestellt hat, erstens bereits getätigte Zahlungen ersetzt werden und zweitens die Kosten für den Rücktransport erstattet werden, falls der Reiseveranstalter während der Reise pleite geht.
In diesem Fall hatte der Reiseveranstalter die gebuchte Kreuzfahrt im August 2009 mangels Nachfrage abgesagt und ist somit natürlich auch verpflichtet, die von seinen Kunden getätigten Zahlungen für die abgesagte Kreuzfahrt zu erstatten. Der Reiseveranstalter musste allerdings kurze Zeit nachdem die Kreuzfahrt abgesagt wurde, Inslovenz anmelden und somit gingen die Zahlungen seiner Kunden in die Konkursmasse über.
Deswegen forderten die Kläger vor mehreren Instanzen von der Reiseversicherung, die den Sicherungsschein ausgestellt hatte, den Reisepreis wegen Insolvenz des Reiseveranstalters zu erstatten. Die Reiseversicherung lehnte aber eine Erstattung des Reisepreises mit der Begründung ab, dass die Kreuzfahrt nicht wegen der Zahlungsunfähigkeit des Reiseveranstalters ausgefallen sei, sondern mangels Nachfrage abgesagt wurde.
Die Richter des BGH urteilten in diesem Fall nun zugunsten der Kläger, d.h. die Reiseversicherung ist verpflichtet, den vollen Reisepreis für die ausgefallene Kreuzfahrt zu erstatten.
So reiche für die Gültigkeit eines Sicherungsscheines vielmehr aus, dass infolge der Insolvenz des Reiseveranstalters, bereits an ihn getätigte Zahlungen nicht mehr an seine Kunden zurückbezahlt werden können. Nach europäischen und deutschen Recht ist es also unerheblich, ob die Kreuzfahrt mangels Nachfrage abgesagt wurde und nicht die Insolvenz des Reiseveranstalters für den Ausfall der Reise ursächlich war.

Quelle: rp-online.de -> Reise -> Ratgeber & Recht -> Urteile: "Sicherungsschein greift bei Absage - BGH stärkt Insolvenzschutz bei Pauschalreisen", 03.11.2011
  • Ausgesuchte Gerichtsurteile zum Thema Reiserecht mehr...
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25.10.2011

Feiertage 2012: Wie Arbeitnehmer mit wenig Urlaubstage möglichst lange frei haben

Im kommenden Jahr fallen die Feiertage, die nicht an einen Wochentag gebunden sind (z.B. Maifeiertag, Tag der Deutschen Einheit etc.), für die Arbeitnehmer in Deutschland recht günstig aus. So beginnt zwar das Jahr 2012 mit einem "verschenkten" Feiertag, weil Neujahr auf einen Sonntag fällt, ansonsten können durch sogenannten Brückentage mit wenig Urlaubstage viel Urlaub gemacht werden.

  1. 01.05. = Maifeiertag fällt sehr günstig auf einen Dienstag:
    mit einem Urlaubstag am 30.04. hat man 5 Tage frei (oder aus 4 Tage Urlaub 30.04. + 02,05.-04.05. können 9 freie Tage rausspringen)
  2. 03.10. = Tag der Deutschen Einheit fällt auf einen Mittwoch:
    mögliche Varianten der Brückentage:
    a.) Urlaub 01.-02.10. -> 2 Tage Urlaub = 5 Tage frei
    b.) Urlaub 04.-05.10. -> 2 Tage Urlaub = 5 Tage frei
    c.) 01.-02.10. + 04.-05.10. -> 4 Tage Urlaub = 9 Tage frei
  3. 31.10. = Reformationstag fällt auf einen Mittwoch (Feiertag nur in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen)
    mögliche Varianten der Brückentage:
    a.) Urlaub 29.-30.10. -> 2 Tage Urlaub = 5 Tage frei
    b.) Urlaub 01.-02.11. -> 2 Tage Urlaub = 5 Tage frei
    c.) Urlaub 29.-30.10. + 01.-02.11. -> 4 Tage Urlaub = 9 Tage frei
  4. 01.11. = Allerheiligen fällt auf einen Donnerstag (Feiertag nur in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland)
    mögliche Varianten der Brückentage:
    a.) Urlaub 29. - 31.10. + 02.11. -> 4 Tage Urlaub = 9 Tage frei
    b.) Urlaub 02.11. -> 1 Tag Urlaub = 4 Tage frei
  5. 25. / 26.12. = 1. u. 2. Weihnachtsfeiertag fällt auf Dienstag u. Mittwoch
    mögliche Varianten der Brückentage:
    a.) Urlaub 24.12. -> 1 Tag Urlaub = 5 Tage frei
    b.) Urlaub 24.12. + 27-28.12. -> 3 Tage Urlaub = 9 Tage frei
    c.) 24.12. + 27-28.12. + 31.12. - > 4 Tage Urlaub* = 11 Tage frei

- Übersicht der Feiertage 2012 in Deutschland bitte hier klicken
- die Termine der Schulferien 2012 in Deutschland bitte hier klicken

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13.10.2011

Die besten Hotels und Restaurants in Deutschland

"Der große Restaurant & Hotel Guide" ist ein in der Gastrobranche hochangesehener Gastroführer von besonders empfehlenswerten Hotels und Restaurants in Europa. Nun wurde pünktlich zur Frankfurter Buchmesse die Neuauflage "Der große Restaurant & Hotel Guide 2012" (ISBN-Nummer: 3-9810930-1-8) veröffentlicht. Wie jedes Jahr werden von qualifizierten Testern die besten Hotels und Restaurants in verschiedenen Kategorien gekürt.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die diesjährigen Testsieger in Deutschland und Österreich.
Hotels und Restaurants in Deutschland, die im Gastroführer "Der große Restaurant & Hotel Guide", wegen herausragender Qualität ausgezeichnet wurde
Kategorie Hotel / Restaurant Internet
das beste Hotel
Schlosshotel Burg Schlitz in Hohen Demzin (Landkreis Rostock)
der beste Hotelmanager
Knut Becker vom Hotel "MARC AUREL Spa & Golf Resort"
Bad Gögging (Niederbayern)
die besten Gastgeber
Ehepaar Dornhöfer vom "Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte" bei Bad Laasphe (Kreis Siegen-Wittgenstein / NRW).
das beste Restaurant
Restaurant "first floor" im Hotel "Palace Berlin" (Berlin)
der beste Koch
Thomas Bühner vom Restaurant "la vie" in Osnabrück
die beste Sommelière
Katharina Krauß vom Restaurant "Schwingshackl ESSKULTUR" im Hotel "Reblingerhof" in
Bernried (Landkreis Deggendorf / Niederbayern)
bester Service
Dominique Metzger vom Hotel "Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe" in
Zweiflingen (Region Heilbronn / Baden Württemberg)
bester Aufsteiger
Sören Anders vom Restaurant "Oberländer Weinstube" in Karlsruhe (Baden Württemberg)
das beste gastrosophische Gesamtkonzept
Hotel "Grand SPA Resort A-ROSA" in List auf Sylt
das beste Wellnesshotel
"Waldhotel Tannenhäuschen" in Wesel (NRW)
das beste Sport- und Golfhotel
Hotel "Budersand" in
Hörnum auf Sylt
Hotels und Restaurants in Österreich, die im Gastroführer "Der große Restaurant & Hotel Guide", wegen herausragender Qualität ausgezeichnet wurde
Kategorie Hotel / Restaurant Internet
bester Gastgeber
Familie Brüggler vom "Landhotel Erlhof" in Zell am See (Salzburger Land)
bestes Sport- und Golfhotel
Hotel "Der Bär" in Ellmau bei Kitzbühel (Tirol)
bester Koch
Bobby Bräuer vom Restaurant "Petit Tirolia" im Hotel "Grand Tirolia" in Kitzbühel (Tirol)
bester Sommelier
Robert Hatheyer vom Restaurant "Riedenburg" in Salzburg

Quelle: der-grosse-guide.de -> Auszeichnungen: "Auszeichnungen Deutschland", 13.10.2011

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11.10.2011

Die Rechte von Flugpassagiere wenn sich wegen eines Streiks der Fluglotsen Flüge verspäten oder annulliert werden


Nachfolgend finden Sie einige wichtige Informationen über die Fluggastrechte und -Pflichten, wenn wegen eines Streiks der Fluglotsen, die Fluggesellschaften keinen regulären Flugbetrieb durchführen können.
  1. Allgemeine Fluggastrechte:
    Die Fluggesellschaften sind im Falle eines Flugausfalles auf jeden Fall dazu verpflichtet den bezahlten Flugpreis inklusive Steuern und Gebühren zu erstatten oder, falls der Kunde einverstanden ist, den Flugast kostenfrei auf einen anderen Flug umzubuchen. Das gleiche gilt für Kurz- und Mittelstreckenflüge, die mit mehr als fünfstündiger Verspätung starten.
    Nimmt der Fluggast das Angebot der Fluggesellschaft an, ihn auf den nächst möglichen freien Flug kostenlos umzubuchen, dann ist die Fluggesellschaft verpflichtet dem Flugpassagier die zusätzlichen Kosten wie beispielsweise für Hotelübernachtung, Transfers und die Kosten für zwei Telefonate (bzw. Telefaxe oder E-Mails) zu erstatten. Die Transferkosten vom Wohnort zum Flughafen werden allerdings von der Fluggesellschaft bzw. von dem Reiseveranstalter nicht erstattet.
    Die Wahl des Hotels und des Tranportmittels sollte allerdings vorher mit der Fluggesellschaft bzw. dem Reiseveranstalter abgesprochen werden, d.h. der Fluggast hat nicht das Recht, sich für die zusätzliche Übernachtung das teuerste Luxushotel vor Ort und einen teueren Privattransfer am Flughafen zu organisieren, und diese Kosten der Fluggesellschaft in Rechnung zu stellen. In der Regel wird die Fluggesellschaft nur die Kosten für ein Mittelklassehotel und den Preis für den Transfer mit einem öffentlichen Verkehrsmittel erstatten.
    Die Fluggesellschaften sind außerdem dazu verpflichtet ihre Kunden im Falle einer längeren Wartezeit, mit Essen und Getränke zu versorgen.
  2. Die Rechtslage wenn der Hinflug wegen eines Streiks der Fluglotsen annuliert wurde:
    Die Fluggesellschaft hat in solchen Fällen das Recht den Beförderungsvertrag zu kündigen, d.h. sie ist zwar verpflichtet dem Fluggast den Preis für das Flugticket inkl. Steuern und Gebühren zu erstatten, die Transferkosten vom Wohnort zum Flughafen und Stornokosten für das gebuchte Hotel, Mietwagen etc. müssen von der Fluggesellschaft allerdings nicht erstattet werden.
    Bietet die Fluggesellschaft dem Fluggast eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Flug an, wurde also der Beförderungsvertrag seitens der Fluggesellschaft nicht gekündigt, muss sie die zusätzlichen Kosten, die für den Fluggast wegen des verspäteten Fluges entstehen, erstatten (also beispielsweise zusätzliche Transferkosten, Telefonkosten, eventuelle Hotelkosten). In solchen Fällen ist allerdings die Fluggesellschaft ebenfalls nicht verpflichtet, für die Stornokosten für das gebuchte Hotel, Mietwagen etc. am Zielort aufzukommen.
  3. Hat der Flugpassagier das Recht, bei einem drohenden Streik den Flug kostenlos zu stornieren?
    Viele Flugpassagiere, die für am Mittwoch einen Flug zu einem Reiseziel, das auch bequem mit der Bahn erreicht werden kann, würden gerne jetzt schon den Flug kostenlos stornieren und alternativ ein Bahnticket buchen. Solange allerdings noch nicht feststeht ob ein Flug tatsächlich wegen der Arbeitsniederlegung der Fluglotsen ausfällt bzw. stark verspätet startet, hat der Flugpassagier kein Recht auf eine kostenlose Stornierung. Viele Fluggesellschaften sind in diesem Punkt allerdings kooperativ und akzeptieren eine kostenlose Stornierung, erstatten also den vollen Flugpreis, auch bei Androhung eines Streiks. Es kann sich auf jeden Fall lohnen die Fluggesellschaft diesbezüglich zu kontaktieren.
  4. Die Rechtslage wenn der Rückflug wegen eines Streiks der Fluglotsen annuliert wurde:
    Kann eine Fluggesellschaft wegen eines Streiks der Fluglotsen (also wegen höherer Gewalt) nicht am geplanten Zielort landen, ist die Airline dazu verpflichtet, dass ihre Fluggäste dennoch schnellst möglich das gebuchte Flugziel erreichen, d.h. entweder durch eine alternative Flugverbindung oder mit alternativen Verkehrsmittel (Zugfahrt, Fähre, Bus etc.), dem Fluggast dürfen dabei keine zusätzliche Kosten entstehen (Erstattung von zusätzlichen Hotelkosten etc. stehen dem Fluggast ebenfalls zu, s.w.o). Flugpassagiere dürfen sich allerdings nicht eigenmächtig ein Taxi mieten, wenn der Flug beispielsweise anstatt in Köln in Frankfurt gelandet ist. Die Fluggesellschaft ist in solch einem Fall nur verpflichtet, dem Fluggast die zusätzlichen Kosten für eine Zugfahrt von Köln nach Frankfurt zu erstatten.

  5. Die Rechtslage wenn der Flug bei einer Fluggesellschaft aus einem Nicht-EU-Land gebucht wurde:
    a.) Die weiter oben genannten Fluggastrechte gelten nur dann, falls der Flug bei einer Fluggesellschaft gebucht wurde, die ihren Sitz außerhalb der EU hat und wenn der Flug in einem EU-Land startet. Die Fluggastrechte gelten also beispielsweise dann, wenn der Flug von Frankfurt nach Istanbul mit Turkish Airways annuliert wurde bzw. stark verspätet startet.
    b.) Die in den EU-Bestimmungen festgelegten Fluggastrechte gelten nicht für Abflüge außerhalb der EU mit einer Fluggesellschaft, die ihren Sitz nicht in einem EU-Land hat. Die Fluggastrechte gelten also beispielsweise nicht, wenn der Flug von Istanbul nach Frankfurt mit Turkish Airways annuliert wurde bzw. stark verspätet startet.
  6. Weil Flugausfälle wegen eines Streiks der Fluglotsen rechtlich gesehen aus höherer Gewalt resultieren, stehen den betroffenen Fluggästen keine weitergehende Kostenerstattungen bzw. Schadensersatzansprüche zu, die in der EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 geregelt sind (siehe hierzu "Entschädigung bei Überbuchung, Annulierung oder Verspätung eines Fluges".).
  7. Welche Rechte haben Pauschaltouristen?
    Fällt der Flug einer gebuchten Flugpauschalreise wegen eines Streiks der Fluglotsen aus, sind Pauschaltouristen von der Kulanz ihres Reiseveranstalters abhängig, d.h. rechtlich gesehen ist der Reiseveranstalter nicht verpflichtet in solch einem Fall Schadensersatzansprüche wegen entgangenen Urlaubsfreude oder zusätzliche Übernachtungskosten, Reisekosten etc. zu erstatten.
    a.) Der Hinflug fällt aus:
    Der Reiseveranstalter hat das Recht, wenn eine gebuchte Pauschalreise wegen höher Gewalt ausfällt, den Reisevertrag einseitig zu kündigen und dem Kunden den Reisepreis zu erstatten.
    Die Kosten für Leistungen, die nicht Bestandteil des Reisevertrages sind (z.B. für die Kosten zur Visabeschaffung) und für die der Reiseveranstalter in Vorleistung getreten ist, kann der Reiseveranstalter von seinem Kunden zurück verlangen.
    Verschiebt sich der Reisebeginn z.B. einer gebuchten zweiwöchigen Flugpauschalreise wegen höherer Gewalt deutlich um ein bis drei Tage, hat der Pauschaltourist nicht automatisch das Recht die Reise kostenlos zu stornieren. Der Reiseveranstalter ist allerdings verpflichtet, den Reisepreis anteilig um den / die entgangene(n) Urlaubstag(e) zu mindern.
    Bei einer gebuchten kurzen Flugpauschalreise, beispielsweise eine dreitägige Städtereise, ist dagegen ein deutlich verspäteter Abflug von mehr als einem Tag ein erheblicher Reisemangel, der Pauschaltourist hat in solchen Fällen also das Recht, die Pauschalreise kostenlos zu stornieren.
    Des weiteren müssen Flugpauschalreisende eine geänderte Flugroute und die damit verbunden zusätzlichen Strapazen (mehrstündige Busfahrt, Zugfahrt in einem hoffnungslos überfüllten Zug etc.) akzeptieren. Die Fluggesellschaft bzw. Reiseveranstalter hat also das Recht, wenn der Flug wegen höherer Gewalt am planmäßigen Flughafen ausfällt, die Flugreise von einem anderen Flughafen zu starten. Die Transportkosten zu dem alternativen Startflughafen sind natürlich von dem Reiseveranstalter bzw. von der Fluggesellschaft zu tragen.
    b.) Der Rückflug fällt aus:
    "Wird der Rückflug wegen höherer Gewalt annulliert, können Reiseveranstalter und Kunde ebenfalls den Reisevertrag kündigen. Der Reiseveranstalter bleibt jedoch verpflichtet, den Reisenden zurückzubefördern. Wird die vom Reiseveranstalter organisierte andere Rückbeförderung teurer als der ursprüngliche Flug, müssen sich Reiseveranstalter und Kunde die Mehrkosten teilen. Häufig ist allerdings die Fluggesellschaft verpflichtet, den Rückflug kostenneutral umzubuchen (s.w.o.), so dass für den Rücktransport keine Mehrkosten entstehen. Weitere Mehrkosten - etwa Übernachtungskosten - trägt der Kunde im Verhältnis zum Reiseveranstalter selbst. Auch hier kann es jedoch Ansprüche gegen die Fluggesellschaft geben ".
    Wird bei einem annulierten Rückflug wegen höherer Gewalt der Reisevertrag seitens des Reiseveranstalters nicht gekündigt, "bleibt er in der Pflicht zur vollständigen Erfüllung des Vertrages. Er muss den Reisenden sobald als möglich zurückbefördern. Fallen dadurch Mehrkosten an, etwa für weitere Übernachtungen oder einen teureren Rücktransport als den vereinbarten Flug, sind diese vom Reiseveranstalter zu tragen. Einen Rücktransport, der unverhältnismäßig teurer ist als der annullierte Flug, kann der Reisende jedoch nicht verlangen. Verschiebt sich der Rücktransport erheblich, liegt ein Reisemangel vor, der den Reisenden berechtigen kann, eine anteilige Rückerstattung des Reisepreises zu verlangen."
    (Quelle: Newsletter vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums der Justiz: "Rechte bei Flugausfällen aufgrund von Vulkanasche", 21.04.2010)
  8. Welche Pflichten haben Flugreisende?
    Pauschaltouristen oder Fluggäste einer Fluggesellschaft müssen sich über die aktuelle Situation bei ihrem Reiseveranstalter oder Airlines informieren und deren Anweisungen folgen. So kann es z.B. möglich sein, dass der Reiseveranstalter einen Charterflug, wegen einer angekündigten Arbeitsniederlegung der Fluglotsen, um ein paar Stunden vorverlegt, d.h. Pauschaltouristen, die sich über diese Flugzeitänderung nicht informiert hätten, würden in solch einem Fall selbst verschuldet zu spät am Flughafen erscheinen.

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06.10.2010

Hotelpreise in Deutschland: In Münster sind die Hotels am teuersten und in Gelsenkirchen am günstigsten

Das Vergleichsportal für Produkte und Dienstleistungen check24.de hat die Hotelpreise in den 50 größten deutschen Städte ermittelt, dabei wurden die Hotel-Suchanfragen der check24-Benutzer seit 2009 ausgewertet. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis in einem Doppelzimmer von 106,49 Euro liegt Münster bei dieser Preisanalyse auf Rang 1, gefolgt von Stuttgart und Freiburg. Am Ende dieser Preisskala befinden sich Rostock und Gelsenkirchen.
In der nachfolgenden Tabelle sind die 10 deutsche Städte mit den höchsten und die 10 Städte mit den günstigsten Hotelpreise gelistet.
Die durchschnittliche Hotelpreise in Deutschland nach einer Preisanalyse von check24.de
die 10 deutsche Städte mit den
höchsten Hotelpreise
die 10 deutsche Städte mit den
günstigsten Hotelpreise
Stadt
- Hotelpreis*
Hotelpreisvergleich** Stadt
- Hotelpreis*
Hotelpreisvergleich**
Münster
- 106,49 EUR
Gelsenkirchen
- 66,74 EUR
Stuttgart
- 102,53 EUR
Rostock
- 70,31 EUR
Freiburg
- 101,86 EUR
Halle
- 71,42 EUR
Oldenburg
- 101,20 EUR
Chemnitz
- 73,34 EUR
Mülheim a.Ruhr
- 101,13 EUR
Wuppertal
- 73,93 EUR
Kiel
- 100,44 EUR
Dresden
- 75,07 EUR
Mainz
- 96,08 EUR
Leipzig
- 75,74 EUR
Wiesbaden
- 95,18 EUR
Solingen
- 76,43 EUR
Ludwigshafen
- 94,78 EUR
Herne
- 78,81 EUR
Bonn
- 94,72 EUR
Dortmund
- 79,00 EUR
*durchschnittlicher Hotelpreis für eine Übernachtung in einem Doppelzimmer
** Hotelpreisvergleich bei den beiden großen Hotelbuchungs-Portale booking
    und venere

Quelle: bild.de -> Reise -> Hotels -> Low-Budget Hotels: "So teuer sind Hotels in Deutschlands Großstädten", 05.10.2011

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05.10.2010

Anspruch auf Schadensersatz und kostenlose Stornierung, wenn das Ersatzhotel zu weit weg vom gebuchten Hotel liegt

Ein Pärchen hatte bei einem Reiseveranstalter eine Pauschalreise nach Side in der Türkei gebucht, um einen gemeinsamen Urlaub mit guten Freunden zu verbringen, die sich zur gleichen Zeit in diesem Badeort aufhielten. Der Reiseveranstalter teilte ihnen jedoch kurz vor Reisebeginn mit, dass das gebuchte Hotel während des Reisetermins doch ausgebucht ist. Als Alternative könne der Reiseveranstalter seinen Kunden ein Erastzhotel in dem 50 Kilometer von Side entfernten Badeort Lara anbieten.
Die Pauschaltouristen lehnten dieses Angebot jedoch ab und verlangten den vollen Reisepreis zurück, zudem verklagten sie den Reiseveranstalter zur Zahlung von Schadensersatz wegen entgangenen Urlaubsfreuden.
Die Richter des Amtsgerichts Bad Homburg gaben dieser Klage im vollem Umfang statt (AZ: 2 c 64711 19). So sei durch das angebotene Ersatzhotel in Lara, kein gemeinsamer Urlaub mit den Freunden in Side möglich gewesen. Die Kläger hatten also das Recht, die gebuchte Reise kostenlos zu stornieren, außerdem stehe dem Reisepaar Schadensersatzansprüche "wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit" zu. In diesem Fall wurde die Höhe der Schadensersatzzahlung, den Kosten für die Pauschalreise gleichgesetzt

Quelle: Westdeutsche Zeitung, Reise S.5: "Gemeinsamer Urlaub mit Freunden geplatzt", 01.10.2011

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21.09.2011

Die Deutsche Bahn AG veröffentlicht erstmalig eine Pünktlichkeitsstatistik: 20 Prozent der Züge im Fernverkehr waren in diesem Jahr unpünktlich

Die DB AG hat erstmalig eine Pünktlichkeitsstatistik ihrer Zugverbindungen in Nah- und Fernverkehr veröffentlicht. Nach dieser Statistik war zwischen Januar und August dieses Jahres jeder fünfte Zug im Fernverkehr der Deutschen Bahn verspätet, dies entspricht einer Pünktlichkeitsquote von 80,4 Prozent. Im Nahverkehr der DB liegt die Pünktlichkeitsquote in diesem Jahr bisher bei 93,5 Prozent.
Bei der Deutschen Bahn gilt ein Zug als pünktlich, wenn er weniger als sechs Minuten Verspätung hat.
Quelle: www.spiegel.de -> Reise -> Aktuell: "Pünklichkeitsstatistik der Bahn - Jeder fünfte Fernzug hat Verspätungn", 20.09.2011

weitere Infos im Internet:
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21.09.2011

Pauschalreisen waren in dieser Sommresaison durchschnittlich 8,7 Prozent teuerer als im Vorjahr

Das Reiseportal Holidaycheck hat die Preisindizes von Pauschalreisen zu den beliebten Reiseziele von Pauschaltouristen am Mittelmeer, in der Dominikanischen Republik und Thailand ermittelt. Dabei wurde die Preisentwicklung von 20.000 gebuchten Pauschalreisen im August dieses Jahres, mit den Preisen aus dem Vorjahreszeitraum verglichen.
Bei dieser Preisanalyse wurde eine durchschnittliche Preissteigerung von Pauschalreisen zu den untersuchten Urlaubsländer von 8,7 Prozent festgestellt. Wegen dem schwachen Eurokurs stiegen die Preise für Pauschalreisen zu den Fernreiseziele Dominikanische Republik (+8,2%) und Thailand (+18,7%) besonders stark.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die Preisentwicklung von Pauschalreisen zu ausgesuchten Urlaubsländer.
Die Preisentwicklung von Pauschalreisen zu ausgesuchten Urlaubsländer im August 2011 im Vergleich zu August 2010, nach einer Preisanalyse des Reiseportals "Holidaycheck".
Reiseziel
Preissteigerung
Reiseangebote empfehlenswerter Reiseveranstalter zu diesem Reiseziele
Ägypten 3,4% Hotelbewertungen und Reiseangebote nach Ägypten vom OpenHolidayGuide
Dominikanische Republik 8,2% Last Minute-Reiseangebote zu beliebten Fernreiseziele von L'tur
Fuerteventura 7,8% Reiseangebote nach Fuerteventura von
Otto Reisen
Gran Canaria 8,2% Last Minute-Reiseangebote nach Gran Canaria von Bucher Reisen
Griechenland (Festland) 8,2% Hotelbewertungen und Reiseangebote nach Griechenland vom OpenHolidayGuide
Kreta 7,6% Pauschalreise-Angebote nach Kreta von Opodo
Mallorca 5,9% Reiseangebote nach Mallorca von
Thomas Cook
Teneriffa 1,3% Hotelbewertungen und Reiseangebote nach Teneriffa vom OpenHolidayGuide
Thailand 18,7% Reiseangebote nach Thailand von
Otto Reisen
Türkei 11,2% Last Minute-Reiseangebote in die Türkei von Opodo
Tunesien 3,4% Reiseangebote nach Tunesien und Marokko von Thomas Cook

Quelle: www.focus.de -> Reisen -> Urlaubstipps: "Urlaubs-Preisindex: In Ägypten und Tunesien ziehen die Preise an", 20.09.2011

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20.09.2011

Im Jahr 2010 summierten sich die Verspätungen an deutschen Flughäfen auf insgesamt 1300 Tage

Nach Angaben des "Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung" summierten sich die verspäteten Abflüge und Ankünfte an deutschen Flughäfen auf insgesamt 1300 Tage, dies entspricht einer Steigerung von beachtlichen 62 Prozent gegenüber dem Jahr 2009.
Das schlechte Wetter und Flugstörungen im europäischen Luftverkehr wegen der Aschenwolke durch den isländischen Vulk Eyjafjallajökull im Jahre 2010, gelten als Hauptursache für diesen Negativtrend.
Summierte Flugverspätungen in Tage an deutschen Flughäfen
1. Frankfurt a. M 906 Tage
2. München 181 Tage
3. Düsseldorf 109 Tage
4. Berlin-Tegel 76 Tage
5. Hamburg 50 Tage
6. Köln / Bonn 8 Tage
7. Stuttgart 4 Tage
Liste mit den unpünktlichsten Flughäfen in Europa

Quelle: www.bild.de -> Reise -> Reise-Ratgeber: "Die Flughäfen mit den meisten Verspätungen", 19.09.2011

 

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16.09.2011

Im Harz befinden sich die schönsten Wasserlandschaften Deutschlands

Bei einem Online-Voting der "Heinz Sielmann-Stiftung" haben 18.000 Teilnehmer über die "beliebtesten Naturwunder der Deutschen" abgestimmt. In der Kategorie "Die schönsten Wasserlandschaften in Deutschland" stimmten 21 Prozent für den Nationalpark Harz, für den Bayerischen Wald stimmten 16 Prozent der Teilnehmer und der Natinalpark Kellerwald-Edersee in Hessen landete mit 11 Prozent auf Platz drei dieser Umfrage.

Die 10 schönsten Wasserlandschaften in Deutschland,
laut einem Voting der "Heinz Sielmann-Stiftung"
Region
Lage / Infos
Hotelangebote in der Region
1. Nationalpark Harz
(Niedersachsen / Sachsen-Anhalt)
Google-Maps / Wikipedia - Bad Harzburg
- Sankt Andreasberg
- Ilsenburg
2. Nationalpark Bayerischer Wald
(Bayern)
Google-Maps / Wikipedia Hotelangebote in der Region "Naturpark Bayerischer Wald"
3. Nationalpark Kellerwald-Edersee
(Hessen)
Google-Maps / Wikipedia - Waldeck
4. Naturpark Altmühltal
(Bayern)
Google-Maps / Wikipedia Hotelangebote in der Region "Naturpark Altmühltal"
5. Nationalpark Berchtesgaden
(Bayern)
Google-Maps / Wikipedia - Berchtesgden
- Ramsau
- Schönau am Königsee
6. Naturpark "Nördlicher Oberpfälzer Wald"
(Bayern)
Google-Maps / Wikipedia - Weiden
- Neustadt an der Waldnaab
- Vohenstrauß
7. Nationalpark "Unteres Odertal"
(Brandenburg)
Google-Maps / Wikipedia - Region Uckermark
- Schwedt
8. Nationalpark Wattenmeer
(Niedersachsen)
Google-Maps / Wikipedia - Wilhelmshaven
- Insel Norderney
- Insel Juist
9. Naturpark Bayerischer Wald
(Bayern)
Google-Maps / Wikipedia - Zwiesel
10. Biosphärenreservat Mittelelbe
(Sachsen-Anhalt)
Google-Maps / Wikipedia - Dessau-Roßlau
- Magdeburg
- Wittenberg


Quelle: bild.de -> Reise -> Urlaub in Deutschland -> Natur: "Der Harz ist das schönste deutsche Naturwunder", 13.09.2011

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29.08.2011

Eine stark verspätete Ankunft im Hotel berechtigt zur Reisepreisminderung bei einer Pauschalreise

Ein Pauschaltourist hatte eine Reise nach Ägypten gebucht und sollte laut Reiseplan um 2 Uhr in der Nacht im gebuchten Hotel ankommen. Der Flug von Berlin über Kairo nach Hurghada verzögerte sich jedoch um ca. drei Stunden, aus diesem Grund wurde auch der Anschlußflug von Kairo nach Hurghada verpasst. So kam der Urlauber erst um 7:15 Uhr, also mit über fünf Stunden Verspätung, im Hotel an.
Der Pauschaltourist verklagte deswegen seinen Reiseveranstalter vor dem Amtsgericht Hamburg (AZ: 8B 194/10) auf Minderung des Reisepreises. Die Richter sprachen dem Kläger eine Reisepreisminderung von zehn Prozent anteilig der Reisekosten für einen Tag zu, dies entsprach in diesem Fall einer Rückerstattung von 17,11 Euro.
In der Urteilbegründung wurde von den Richtern allerdings auch darauf hingewiesen, dass eine verspätete Ankunft in einem Hotel von bis zu vier Stunden, als duldbare Unannehmlichkeit hinzunehmen ist. Bei einer Verspätung von über vier Stunden, stehe jedoch einem Pauschalurlauber eine Reisepreisminderung von fünf Prozent, anteilig auf den Tagespreis, für jede angefangene Stunde zu.

Quelle: www.sueddeutsche.de -> Newsticker: "Deutlich verspätete Ankunft ist ein Reisemangel", 26.08.2011

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25.08.2011

Die Schweiz erhöht die Strafe für das Fahren ohne Vignette auf 200 Franken

Autofahrer, die ab dem 1. Dezember 2011 ohne gültige Vignette auf einer gebührenpflichtigen Straße in der Schweiz erwischt werden, müssen mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Denn die schweizer Regierung hat eine Verdoppelung des Bußgeldes für Autofahrer, die gegen die Vignettenpflicht verstoßen, beschlossen. Das Bußgeld beträgt somit ab dem 01. Dezember 200 Franken (entspricht z.Z. 174,90 Euro), zur Zeit müssen Autofahrer, die ohne Vignette in der Schweiz erwischt werden, 100 Franken berappen. Die Jahresvignette für die Schweiz kostet 40 Franken (34,97 EUR, Stand August 2011).
Quelle: stern.de -> Nachrichten-Ticker: "Strafe für Fahren ohne Vignette in der Schweiz wird verdoppelt", 24.08.2011

  • Zur Übersicht der Autobahngebühren in Europa bitte hier klicken

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24.08.2011

Bei EasyJet gibt es den besten Weißwein und British Airways schenkt den besten Rotwein aus

Im Auftrag des Flugbuchungsportals Skyscanner haben zehn renommierte Weinexperte die Rot- und Weißweine, die an Bord von ausgesuchten Fluggesellschaften ausgeschenkt werden getestet. Als Testsieger bei den Weißweine wurde der französische Weißwein "Louis Mondeville Côtes de Gascogne", der auf Flügen von der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet angeboten wird, ausgewählt. Den besten Rotwein gibt es nach Ansicht der Weinkenner bei British Airways, dort wird an Bord der argentinische Rotwein "Argento Malbec" ausgeschenkt.

Fluggesellschaften, die den besten
Weißwein ausschenken
Fluggesellschaften, die den besten
Rotwein ausschenken
Fluggesellschaft Weißwein Fluggesellschaft Rotwein
1. Easyjet Louis Mondeville Côtes de Gascogne 1. British Airways Argento Malbec
2. SAS Crusan Colombard Sauvignon Côtes de Gascogne (Frankreich) 2. Emirates Weighbridge Shiraz by Peter Lehmann (Australien)
3. Virgin Paul Sapin, Florinda Airen Sauvignon Blanc (Spanien) 3. Air Franc Couleurs du Sud Syrah Pays D’oc (Frankreich)
4. KLM Terra Andina Sauvignon Blanc – Chardonnay (Chile) 4. KLM Terra Andina Cabernet Sauvignon Merlot (Chile)

Quelle: skyscanner.de -> Nachrichten -> Welche Fluggesellschaft schenkt den besten Wein aus: "Test von Skyscanner zeigt: Weine der Billigairlines unter den Top 5", 16.08.2011

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05.08.2011

Budget-Hotels in Deutschland sind nicht immer billig

Der ADAC hat die Preise von sieben Hotelanbietern, die mit besonders günstigen Übernachtungspreise werben, analysiert. Im Rahmen dieser Studie wurden im Mai und Juni dieses Jahres die Preise von 55 sogenannter Budget-Hotels in elf deutschen Großstädten verglichen. Dabei haben die Tester ausschließlich die Übernachtungspreise ermittelt, Service und Ausstattung der getesteten Billig-Hotels wurden also bei dieser Preisstudie nicht berücksichtigt.
Als Gesamtfazit kamen die ADAC-Tester zu dem Ergebnis, dass "die Nacht im Billig-Hotel teuer werden kann". So kostete beispielsweise eine Nacht im Budget-Hotel "Meininger Frankfurt Messe", während der Techtextil-Messe beachtliche 516 Euro für das Doppelzimmer bzw. 468 Euro für das Einzelzimmer, in diesem Preis, den man eigentlich nur von einem 5-Sterne-Luxushotel erwartet, war noch nicht einmal das Frühstück enthalten, dafür musste der Hotelgast noch 7,50 Euro extra bezahlen. Im gleichen Zeitraum kostete eine Übernachtung im Budget-Hotel "Holiday Inn Express City Hauptbahnhof" (Frankfurt a. M.) immerhin noch 259 Euro für das Einzel- oder Doppelzimmer inkl. Frühstück. Den Namen Budget-Hotel rechtfertigte bei dieser Preisstudie während der Techtextil-Messe nur das Hotel "Etap Frankfurt Süd Offenbach", dort kostete eine Übernachtung im Einzelzimmer 46 Euro (Doppelzimmer 56 Euro) und 6 Euro pro Person für das Frühstück.
Auffällig bei dieser Preisstudie waren auch die großen Preisunterschiede innerhalb der getesteten Budget-Hotelketten. Im Testzeitraum kostete beispielsweise eine Übernachtung in dem Billighotel "Etap" in Hamburg 65 Euro für das Einzelzimmer (81 Euro für das Doppelzimmer), in Leipzig musste für eine Übernachtung in einem Etap-Hotel dagen nur 37 Euro für das Einzel- bzw. 43 Euro für das Doppelzimmer bezahlt werden.
Im Städteranking mit den günstigsten Budget-Hotels liegt Leipzig mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 64,59 Euro auf Platz eins, gefolgt von Dortmund (68,33 Euro), Frankfurt a. M. (71,65 Euro) und Nürnberg (73,50 Euro). Deutsche Großstädten mit überdurchschnittlich teueren Übernachtungspreise in einem Budget-Hotel sind laut dieser Studie Köln (83,24 Euro), München (85,93 Euro) und Hamburg (97,97 Euro).
Als Testsieger der Budget-Hotelkette mit den günstigsten Preise wurden die Etap-Hotels, mit einem bundesweit durchschnittlichen Hotelpreis von 58,90 Euro, bewertet. Auf den weiteren Plätzen folgen in dieser ADAC-Preisstudie "B&B-Hotels" (63,66 EUR), "A&O-Hotels" (63,66 EUR), "Meininger-Hotels" (76,63 EUR), "Motel One" (81,82), "Ibis" (94,69 EUR) und "Holiday Inn Express" (96,09 EUR).
Quelle: www.adac.de -> Info, Test & Rat -> Urlaub & Reise: "ADAC Preisvergleich 2011: Budget-Hotels in Deutschland", 03.08.2011

- Link zur ADAC-Preisstudie "Budget-Hotels in Deutschland"
03.08.2011

Fluglotsenstreik in Deutschland: Gerichtsentscheidung um 16 Uhr erwartet

Gegen den von der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) angekündigten Streik der Fluglotsen am Donnerstag, den 04.08.2011 von 6 bis 22 Uhr, hat die Deutsche Flugsicherung (DFS), als halbstaatliches Unternehmen alleiniger Arbeitgeber der Fluglotsen, vor dem Arbeitsgericht Frankfurt a. M. eine einstweilige Verfügung gestellt. Das Arbeitsgericht muss nun in einem Dringlichkeitsantrag im Laufe des heutigen Tages entscheiden, ob der geplante Streik der Fluglotsengewerkschaft rechtens ist, eine Gerichtsentscheidung wird für heute Nachmittag gegen 16 Uhr erwartet.
Sollte die einstweilige Verfügung der DFS vom Gericht abgelehnt werden, drohen am Donnerstag an den deutschen Flughäfen chaotische Verhältnisse mit zahlreichen Flugverspätungen und eventuell sogar Flugausfälle.
Im Falle eines Streikes der Fluglotsen wird den Flugreisenden dringend empfohlen, sich rechtszeitig bei ihrer Fluggesellschaft, über voraussichtlichen Flugverspätungen zu informieren, um möglichst unnötige und nervenaufreibende Wartezeiten am Flughafen zu vermeiden.
Quelle: www.bild.de -> Geld -> Wirtschaft: "Fluglotsen-Streik Wann weiß ich, ob ich morgen fliegen kann?", 03.08.2011

weitere Infos im Internet:
- Webseite der Gewerkschaft der Flugsicherung unter www.gdf.de
- Webseite der Deutschen Flugsicherung unter www.dfs.de
- Linkliste mit den aktuellen An- und Abflugzeiten der Flughäfen in Deutschland

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01.08.2011

Die getesteten Körperscanner am Hamburger Flughafen sind möglicherweise nicht praxistauglich

Der zehnmonatigen Praxistest, der zwei am Hamburger Flughafen eingesetzten Körperscanner, verlief nach einem Bericht der "Welt am Sonntag", alles andere als zufriedenstellend ab. Insbesondere durch die sehr hohe Fehlalarmquote von rund 70 Prozent bestanden die getesteten Körperscanner den Praxistest nicht. Denn durch eine zu hohe Fehlalarmquote müssen die Flugpassagiere von den Sicherheitskräften zeitaufwändig nachkontrolliert werden, wodurch der Sinn dieser sogenannten Nacktscanner in Frage gestellt werden kann. Eine entgültige Entscheidung, ob diese Körperscanner an deutschen Flughäfen zum Einsatz kommen, wird erst nach einer genauen Auswertung aller Ergebnisse durch das Bundesinnenministerium entschieden.1.
Allerdings erwiesen sich die eingesetzen Körperscanner an italienischen Flughäfen ebenfalls, wegen zeitaufwendige Nachkontrollen, als nicht praxistauglich und wurden im September 2010 an den Flughäfen in Italien wieder abgebaut.2.
Diese Probleme, der sich noch in der Entwicklung befindlichen Technik, bedeuten allerdings nicht das entgültige Aus für die Körperscanner. Denn durch technische Weiterentwicklungen, ist in naher Zukunft doch noch mit einem flächendeckenden Einsatz der Körperscanner auf den internationalen Flughäfen zu rechnen.

Quellen:
1. www.welt.de -> Politik -> Deutschland: "Nacktscanner: Der Pannenscanner – viel Kleidung, viel Alarm", 31.08.2011
2. www.sueddeutsche.de -> Reise: "Einsatz von Körperscannern - Italienische Flughäfen beenden Tests", 23.09.2010
26.07.2011

Fluggastrecht: Entschädigung auch bei Flugverspätung wegen abgebrochenem Start

Ein Flugreisender hatte einen Flug von Frankfurt a. M. nach Puerto Plata in der Dominikanischen Republik gebucht, dieser Flug konnte zwar planmäßig starten, musste dann aber wegen eines technischen Defektes im Höhenruder wieder zum Startflughafen zurückkehren. Der eigentliche Flug nach Punta Cana konnte somit erst am nächsten Morgen starten.
Der Fluggast verlangte aus diesem Grund von der Fluggesellschaft eine Entschädigungszahlung, die ihm die laut der EU-Fluggastrechteverordnung, bei einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden zusteht (siehe hierzu "Entschädigung bei Überbuchung, Annulierung oder Verspätung eines Fluges").
Die Fluggesellschaft weigerte sich allerdings eine Entschädigung zu bezahlen und begründete diese Weigerungshalterung damit, dass der Flug pünktlich gestartet sei. Außerdem sah sie in dem Defekt des Höhenruders einen außergewöhnlichen Umstand, weshalb sie rechtlich nicht verpflichtet sei zu zahlen.
Weil der Flugpassagier mit dieser Begründung nicht einverstanden war, verklagte er die Airline vor dem Amtsgericht Rüsselsheim (AZ: 3 C 1392/10 Ä31Ü). In diesem Fall wurde die Fluggesellschaft zu einer Entschädigungszahlung verurteilt. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass auch ein pünktlich gestarteter, dann aber abgebrochener Flug, wodurch der reguläre Flug mit erheblicher Verspätung abfliegt, zu Entschädigungszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung berechtigt. Zudem könne ein technischer Defekt im Höhenruder eines Flugzeuges nicht als "außergewöhnlicher Umstand" für eine Fluggesellschaft angesehen werden. Als außergewöhnliche Umstände gelten für ein Luftfahrtunternehmen nur Ereignisse, die weder vorhersehbar noch beherrschbar, z.B. durch eine gute Flugzeugwartung, seien.
Quelle: www.rp-online.de -> Reise -> Ratgeber & Recht -> Urteile: "Flug-Urteil: Entschädigung auch bei abgebrochenem Start", 26.07.2011

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25.07.2011

Schadensersatz wegen verdorbenem Hotelessen: Urlauber sind in der Beweispflicht

Eine Mutter hatte mit ihren drei Kindern einen 15-tägigen Pauschalurlaub in der Türkei verbracht. Vor Ort erkrankte zuerst ein Kind und bekam Brechdurchfall, Magenkrämpfe und Fieber, die Erkrankung war sogar so stark, dass ein Krankenhausaufenthalt notwendig wurde. Auch die zwei weiteren Kinder der Urlauberin erkrankten während des Türkeiurlaub. Durch eine Untersuchung nach dem Urlaub wurde der Anfangsverdacht bestätigt, dass Salmonellen der Auslöser für die Erkrankung waren.
Die Urlauberin macht dafür, die ihrer Ansicht nach, mangelnde Hygiene in der Küche, im Restaurant und im Schwimmbad des gebuchten Hotels verantwortlich. Deshalb verklagte sie den Reiseveranstalter zur Zahlung von Schadensersatz und verlangte außerdem den vollen Reisepreis zurück.
Der Reiseveranstalter zahlte aber nur 231 Euro, das entsprach etwa zehn Prozent des gesamten Reisepreises, und war zu weiteren Zahlungen nicht bereit. Das Landgericht Leipzig (AZ: 5 O 1659/10) entschied in diesem Fall zugunsten des Reiseveranstalters und lehnte die Klage der Urlauberin ab. Die Richter begründen ihr Urteil damit, weil die Klägerin nicht hinreichend beweisen konnte, dass die Erkrankung ihrer Kinder mit mangelnder Hygiene bzw. durch verdorbenes Hotelessen ausgelöst wurde. Nachweislich waren während der Urlaubszeit der Klägerin in dem Hotel weniger als zehn Prozent der Hotelgäste von Durchfallerkrankungen betroffen, somit könne die vermutete mangelnde Hygiene im Hotel nicht bewiesen werden.

Quelle: www.rp-online.de -> Reise -> Ratgeber & Recht -> Urteile: "Recht auf Reisen: Krämpfe durch Salmonellen – Schadenersatz", 23.07.2011

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24.07.2011

Beliebte Städtereiseziele mit den geringsten und höchsten Reisenebenkosten

Das internationale Reiseportal "Tripadvisor" hat die Reisenebenkosten in ausgesuchten und bei Touristen besonders beliebten Städten verglichen. Dabei wurden die Kosten für einen festgelegten Warenkorb in zahlreichen internationalen Metropolen ermittelt. Die Gesamtkosten dieses Warenkorbes beinhalten die Durchschnittspreise für eine Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel, eine Pizza außerhalb des Hotels, eine Taxifahrt von acht Kilometer und einem Longdrink an der Hotelbar.
Am günstigsten war dieser Warenkorb in der thailändischen Hauptstadt Bangkok, die Gesamtkosten lagen dort im Testzeitraum von Mai bis Mitte Juli bei 78,89 Euro (60,38 Euro für eine Übernachtung, 1,76 Euro für die Taxifahrt, 9,72 Eur für eine Pizza und 7,03 Euro für ein Dry Martini). In Paris musste dagegen für die gleiche Leistungen mit 303,99 Euro (255,21 Euro Hotel / 8,88 Euro Taxi / 14,90 Euro Pizza / 25 Euro Dry Martini) mehr als das dreifache bezahlt werden.
In der nachfolgenden Tabelle sind die internationalen und deutsche Städte mit den höchsten und geringsten Reisenebenkosten, nach einem Vergleichstest durch das Reiseportal Tripadvisor, aufgelistet.

internationale Städte mit den höchsten und geringsten Reisenebenkosten, nach einem Vergleichstest durch das Reiseportal Tripadvisor
Städte mit niedrigen Reisenebenkosten Städte mit hohen Reisenebenkosten
Stadt
Gesamtpreis für Warenkorb*
Stadt
Gesamtpreis für Warenkorb*
Bangkok 78,89 EUR Paris 303,99 EUR
Peking 84,63 EUR Zürich 267,40 EUR
Sharm El Sheikh 90,34 EUR London 263,30 EUR
Kuala Lumpur 94,41 EUR Tokio 262,04 EUR
Sofia 95,56 EUR New York 258,44 EUR
Budapest 100,99 EUR Rio de Janeiro 243,97 EUR
Auckland 103,63 EUR Moskau 243,01 EUR
Marrakesch 103,99 EUR Kiev 233,55 EUR
Warschau 104,53 EUR Amsterdam 220,35 EUR
Dubai 108,70 EUR Stockholm 219,47 EUR
*Warenkorb = Durchschnittspreise für eine Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel, eine Pizza außerhalb des Hotels, eine Taxifahrt von acht Kilometer und einem Longdrink an der Hotelbar
die Reisenebenkosten in ausgesuchten Städte in Deutschland , nach einem Vergleichstest durch das Reiseportal Tripadvisor
Stadt
Einzelpreise
Gesamtpreis für Warenkorb*
Berlin Hotel: 86,83 EUR / Taxi: 13,44 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 7,- EUR
114,67 EUR
Nürnberg Hotel: 93,98 EUR / Taxi: 14,85 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 5,- EUR
121,23 EUR
Dresden Hotel: 94,97 EUR / Taxi: 13,70 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 7,- EUR
123,07 EUR
Köln Hotel: 95,49 EUR / Taxi: 13,85 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 7,50 EUR
124,24 EUR
Frankfurt a. M. Hotel: 102,08 EUR / Taxi: 15,95 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 8,50 EUR
133,93 EUR
Hamburg Hotel: 109,28 EUR / Taxi: 16,70 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 12,- EUR
145,38 EUR
München Hotel: 111,63 EUR / Taxi: 15,30 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 13,- EUR
147,33 EUR
Heidelberg Hotel: 161,99 EUR / Taxi: 15,70 EUR /
Pizza: 7,40 EUR / Dry Martini: 6,- EUR
191,09 EUR
*Warenkorb = Durchschnittspreise für eine Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel, eine Pizza außerhalb des Hotels, eine Taxifahrt von acht Kilometer und einem Longdrink an der Hotelbar

Quelle: www.bild.de -> Reise: "Grosser Vergleich der Reisenebenkosten Drinks, Taxi, Snacks – die günstigsten Städte! ... und die teuersten", 22.07.2011

Weitere nützliche Informationen über Reiseportale im Internet
  • Nützliche Informationen über das sichere Online-Buchen von Reisen im Internet mehr...
  • Übersicht empfehlenswerter Reiseveranstalter zum Preisvergleichen von Last Minute- / Pauschalreisen mehr..
Hotelbewertungsportale im Internet:
  1. Hotelbewertungen von OpenHolidayGuide / HolidayCheck mehr...
  2. Hotelbewertungen unter www.tripadvisor.de
  3. Hotelbewertungen unter www.hotelkritiken.de
  4. Hotel- und Ferienhausbewertungen unter www.zoover.de
  5. Hotelbewertungsportal Trivago
  6. Hotelbewertungen unter www.votello.de
  7. Metasuchmaschine Trustyou, Abfrage von Hotelbewertungen bei mehreren Hotelbewertungsportale

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22.07.2011

Große Preisunterschiede in den Shops und Restaurant von Autobahnraststätten und Autohöfen

Der ADAC hat 50 Raststätten und Autohöfen an den deutschen Autobahnen getestet, dabei wurde lediglich eine Rastanlage mit der Note sehr gut bewertet (Raststätte: Recknitz-Niederung West an der A 19 in der Nähe von Rostock) und 24 erhielten die Note gut. Allerdings wurden 23 Raststätten und Autohöfe nur mit der Note ausreichend bewertet, zwei Autohöfe waren laut ADAC-Tester sogar mangelhaft (siehe "ADAC Test 2011: 50 Rastanlagen in Deutschland " unter www.adac.de).
Sehr beachtlich waren auch die großen Preisunterschiede in den Shops und Restaurants der getesteten Rastanlagen. So kosten beispielsweise 0,5 Liter Mineralwasser in dem teuersten Tankstellenshop beachtliche 2,95 Euro, im günstigsten Tankstellenshop musste dagegen nur 69 Cent für einen halben Liter Mineralwasser bezahlt werden. Generell waren die Preise in den Shops und Restaurants der getesteten Autohöfen wesentlich günstigr als in den Autobahnraststätten. Die Autohöfe liegen zwar im Gegensatz zu den Autobahnraststätten nicht direkt an der Autobahn, sondern unmittelbar nach der Autobahnausfahrt, diesen kleinen "Umweg" von wenigen hundert Metern macht sich allerdings angesichts der großen Preisunterschiede i.d.R bezahlt.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie einige Beispiele der größten Preisunterschiede zwischen der teuersten Raststätte und dem günstigsten Autohof.
Produkt Preis im
günstigsten Autohof
Preis in der
teuersten Autobahnraststätte
0,5 Liter Mineralwasser 0,69 EUR 2,95 EUR
0,5 Liter Cola 1,10 EUR 2,96 EUR
Gulaschsuppe 2,70 EUR 5,95 EUR
Schnitzel 5,50 EUR 13,95 EUR


(Quelle: www.adac.de -> Info, Test & Rat -> Urlaub & Reise: "ADAC Test 2011: 50 Rastanlagen in Deutschland", 22.07.2011)

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20.07.2011

Vor Ferienbeginn mit den Kindern in den Urlaub starten wird von den Schulbehörden mit Bußgeldern bestraft

Für viele Familien mit Kindern ist es zwar verlockend ein, zwei Tage vor Ferienbeginn in den Urlaub zu starten, bzw. nach Ferienende die Kinder wieder in die Schule zu schicken, um damit entweder ein günstigere Flugreise buchen zu können bzw. um am Tag des Ferienstartes / Ferienendes nicht in kilometerlangen Staus zu stehen. Dieses Verhalten der Eltern ist allerdings gegenüber den Kindern keineswegs vorbildlich und außerdem kann der frühzeitige Aufbruch in den Uralaub oder das verspätete Erscheinen der Kinder zum Schulbeginn, von den Schulbehörden mit zum Teil drastischen Bußgeldern bestraft werden.
Die Höhe dieser Bußgelder sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, werden aber wegen den immer häufiger vorkommenden Fällen dieser Art des Schulschwänzens in den letzten Jahren von manchen Schulbehörden rigoros mit Bußgeldern bestraft.
Die Schulbehörde des Regierungsbezirgs Düsseldorf bestraft die Eltern von "Ferienschwänzern" beispielsweise mit 80 Euro pro Tag, Kind und Elternteil.

(Quelle: Westdeutsche Zeitung, 20.07.2011, Leben S.19: "Zu früh in den Urlaub kostet pro Tag 80 Euro ")
19.07.2011

Vorsicht beim Planen der Reisekasse: Mit der neuen EC-Karte gibt es kein Geld an einem Geldautomaten im nicht-europäischen Ausland

Urlauber und Geschäftsreisende, für die ein Aufenthalt im nicht-europäischen Ausland* bevorsteht, sollten bei der Planung ihrer Reisekasse unbedingt beachten, dass mit sehr vielen neu ausgestellten Girokarten, also mit einer sogenannten EC-Karte, kein Geld mehr an einem Geldautomaten außerhalb von Europa abgehoben werden kann.
Betroffen davon sind alle Bankkunden, deren Bank auf das neue Bezahlverfahren "V-Pay" umgestellt haben (z.B. Postbank, einige Volks- / Raiffeisen und wenige Sparkassen).
EC-Karten, die mit dem neuen V-Pay-System funktionen, sind mit dem folgenden Symbol gekennzeichnet:


Aber auch viele Kunden anderer Banken können mit der herkömmlichen Girokarte kein Geld oder nur noch eingeschränkt Geld an einem Geldautomaten im nicht-europäischen Ausland abheben.
So bekommen beispielsweise Bankkunden mit einer Girokarte der Deutschen Bank, grundsätzlich kein Geld mehr an einem Geldautomaten im nicht-europäischen Ausland*. Privatkunden der Deutschen Bank können sich allerdings ein täglich verfügbares Bargeldkontingent, das mit der EC-Karte in einem Land außerhalb der EU an einem Geldautomaten abgehoben werden kann, einräumen lassen.
Hintergrund dieser Maßnahmen ist, dass immer häufiger Geldautomaten manipuliert werden, um die EC-Kartendaten der Bankkunden auszuspähen. Durch dieses sogenannte Skimming werden dann von zumeist gut organisierten kriminellen Banden, Duplikate von Girokarten angefertigt, mit denen die Konten von den betroffenen Bankkunden, meist an Geldautomaten im Ausland, geplündert werden (siehe hierzu auch "Starker Anstieg beim Ausspähen von EC-Kartendaten an den Geldautomaten".)
Aus diesem Grund haben nun einige Banken auf das als sicher geltende V-Pay-System umgestellt, weil bei diesem Bezahlsystem sensible Daten, wie z.B. Geheim- und Kontonummer, nicht mehr auf dem als unsicher geltenden Magnetstreifen abgespeichert werden.
Andere Banken und Sparkassen setzen, wie die Deutsche Bank (s.w.o.), ein maximal verfügbares Limit fest, das der Bankkunde mit einer Girokarte an einem Geldautomaten im nicht-europäischen Ausland* abheben kann, z.B.
  • Rheinische Sparkassen und Giroverband: max. 500 Euro täglich und max. 2000 Euro pro Woche
  • Sparda-Bank West: max. 200 Euro täglich (auf Kundenwunsch änderbar)
  • Commerzbank: max. 500 Euro täglich und max. 2000 Euro pro Woche
  • Deutsche Bank: grundsätzlich 0 Euro (auf Kundenwunsch änderbar)
  • Postbank: 0 Euro wegen V-Pay

    *Als nicht-europäisches Ausland gelten in diesem Fall Länder, die nicht Mitglied der sogenannten "Single European Payments Area" (Sepa) sind. Zur Sepa zählen alle 27 EU-Mitgliedsstaaten, sowie die Schweiz, Monaco, Liechtenstein, Norwegen und Island.
    In allen anderen Länder also beispielsweise Kroatien, Türkei, Ägypten und natürlich in den USA, Kanada, Thailand etc. können die oben genannten Probleme bei der Bargeldbeschaffung mit einer EC-Karte an einem Geldautomaten relevant sein. Bankkunden, die mit einer Girokarte / EC-Karte in ein solches Land reisen und beabsichtigen, sich mit dieser Geldkarte vor Ort Geld zu besorgen, sollten unbedingt rechtzeitig vor Reisebeginn mit ihrer Bank über mögliche Einschränkungen sprechen und ggf. die Zusammenzesetzung der notwendigen Reisekasse anders planen als gewohnt, beispielsweise wieder mit Reisecheck.und Kreditkarte.

    (Quelle: Westdeutsche Zeitung, 19.07.2011, Wirtschaft S.14: "Im Ausland ohne Bargeld")

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18.07.2011

FTI bietet Frühbuchern eine kostenlose Stornierung einer gebuchten Pauschalreise bis 30 Tage vor Reisebeginn an

Der deutsche Reiseveranstalter FTI bietet Frühbuchern, die bis zum 30. September 2011 eine Pauschalreise aus den gerade erschienen Winterkatalogen bucht, eine kostenlose Stornierung bis 30 Tage vor Reisebeginn an. Dieses kostenlose Rücktrittsrecht kann der FTI-Kunde ohne Angaben von Gründen wahrnehmen. Mit diesen für den Pauschaltouristen verbesserten Stornobedingungen, will FTI erreichen, dass sich noch mehr Urlauber zu einer frühzeitigen Buchung einer Pauschalreise entscheiden.
Die marktüblichen Stornogebühren, wenn eine gebuchte Pauschalreise bis 30 Tage vor Reisebeginn storniert wird, liegt je nach Reiseveranstalter und Reiseart bei 20 bis 25 Prozent des Reisepreises.
(Quelle: Westdeutsche Zeitung, 16.07.2011, Reise S.5: "Früh buchen ohne finanzielles Risiko")
  • Pauschalreisen direkt bei FTI günstig online buchen bitte hier klicken

    Die marktüblichen Stornogebühren* von seriösen Reiseveranstalter:
    - bis zu 30 Tage vor Reisebeginn: ca. 20 bis 25%*
    - ab 29 bis 22 Tage vor Reisebeginn: ca. 25 bis 30%
    - ab 21 bis 15 Tage vor Reisebeginn: ca. 35 bis 40%
    - ab 14 bis 10 Tage vor Reisebeginn: ca. 50 bis 55%
    - ab 9 bis 3 Tage vor Reisebeginn: ca. 70 bis 85%
    - ab 2 Tage vor Reisebeginn: ca. 85 bis 100%

    *Die Stornogebühren sind nicht nur von Reiseveranstalter zu Reiseveranstalter recht unterschiedlich, die Höhe dieser Gebühren sind auch von der Reisezeit, dem Reiseziel und besonders von der Reiseart (Schiffsreise, Flugpauschalreise, Abenteuerreise etc.) abhängig. Bei einer Buchung z.B. einer individuellen Trekkingtour, die im Falle eines Reiserücktrittes nicht ohne weiteres vom Reiseveranstalter weiterverkauft werden kann, können durchaus höhere Stornogebühren gelten.
    Vor einer Reisebuchung gilt daher immer der dringende Ratschlag, die vom Reiseveranstalter in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgesetzten Stornogebühren, genau zu überprüfen.

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12.07.2011

Die griechische Insel Santorin wurde von den Urlaubern zur schönsten Insel der Welt gewählt

Die Leser der us-amerikanischen Reisezeitschrift "Travel+ Leisure" haben die griechische Insel Santorin zur schönsten Ferieninsel der Welt gewählt, gefolgt von der indonesischen Insel Bali und der Kap-Breton-Insel vor der Küste von Neuschottland (Kanada).
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die 10 schönsten Ferieninsel der Welt, gewählt von den Lesern der großen Reisezeitschriftt "Travel+ Leisure"
  Insel Hotelangebote / Hotelpreisvergleich
1. Santorion (Griechenland) Preisvergleich bei:
booking | venere
2. Bali (Indonesien) Preisvergleich bei:
booking | venere
3. Kap-Breton (Kanada / Neuschottland ) Hotels, Motels und Ferienhäuser unter: capebretonisland.com
4. Boracay (Philippinen) Preisvergleich bei:
booking
5. Great Barrier Reef-Islands (Australien) Hotelangebote unter:
great-barrier-reef.com
6. Sizilien (Italien) Preisvergleich bei:
booking | venere
7. Big Island (Hawaii / USA) Preisvergleich bei:
booking | venere
8. Kauuai (Hawaii / USA) Preisvergleich bei:
booking | venere
9. Maui (Hawaii / USA) Preisvergleich bei:
booking | venere
10. Galápagos-Inseln (Ecuador) Preisvergleich bei:
booking


(Quelle: www.bild.de -> Reise: "Von Lesern ausgezeichnet - Santorin ist die schönste Insel der Welt", 08.07.2011)



07.07.2011

Europaweit ist die Staugefahr in Brüssel und Warschau am höchsten, in Deutschland muss in München mit den meisten Staus gerechnet werden

Nach einer Verkehrsstudie des Navigationshersteller Tomtom müssen die Autofahrer in und um Brüssel mit den meisten Staus rechnen, auf Platz zwei und drei dieser Staugefahr-Rangliste folgen Warschau und London. Im Rahmen dieser Verkehrsstudie wurde der Verkehrsfluss von 50 europäischen Städten mit über 50.000 Einwohnern und einem Straßennetz von mehr als 200 Kilometer analysiert. Auffällig bei diesem Negativ-Ranking ist, dass insgesamt 16 Städte aus Großbritannien unter den Top 50 dieser Liste zu finden sind, dabei schafften es mit London, Edinburgh und Manchester gleich drei britische Städte unter die Top 10.
Von den deutschen Städte sind mit München (Platz 25), gefolgt von Hamburg, Bonn, Stuttgart, Essen und Köln, sechs Städte in dieser Top 50-Liste zu finden.

(Quelle: www.focus.de -> Reisen -> Urlaubstipps: "Europa - Die Städte mit der höchsten Staugefahrt", 06.07.2011)

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06.07.2011

Reiserecht: Ein Hitlergruß von Animateuren in einem Hotel berechtigt zur Reisepreisminderung

Während einer siebentägigen Pauschalreise nach Sharm-El-Sheik in Ägypten besuchte ein deutscher Urlauber zwei Tage vor der Rückreise ein von dem Hotel veranstaltetes Unterhaltungsprogramm, im Rahmen dieser Veranstaltung wurde von den Animateuren verschiedene Formen des Grüßens imitiert. Die Art und Weise wie sich die Deutschen grüßen, wurde dabei von den Animateuren so dargestellt, indem sie mit erhobenen Armes, im Stechschritt über die Bühne marschierten und laut "Heil" brüllten. Der Pauschaltourist sah darin ein Verstoß gegen das Diskriminierungsgesetz und forderte vom Reiseveranstalter eine Reisepreisminderung und Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude. Der Reiseveranstalter weigerte sich allerdings zu zahlen, und so landete dieser Fall vor dem Amtsgericht München.
Vor Gericht bekam der Ägypten-Urlauber im Prinzip Recht, weil dieser Vorfall über eine bloße Unannehmlichkeit hinaus gehe und der Eindruck entstanden sei, als Deutscher nicht willkommen zu sein, somit wurde also der Urlaub des Pauschaltouristen beeinträchtigt.
Demnach stehe dem Kläger anteilig für die zwei letzten Urlaubstage eine Reisepreisminderung von 20 Prozent pro Tag zu. Bei einem Reisepreis von 689 Euro musste somit der Reiseveranstalter 34,45 Euro zurückzahlen. Schadensersatzansprüche wurden dem Ägypten-Urlauber allerdings nicht zugesprochen, weil nach Ansicht der Richterin, bei einem geschmacklosem Scherz, kein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz vorliege.
(Quelle: www.sueddeutsche.de -> Reise: "Reiseurteil: Ägypten - Hitlergruß ist ein Reisemangel", 04.07.2011)
04.07.2011

Dänemark richtet wieder eine permanente Grenzkontrolle ein

Ab Dienstag, den 05. Juli 2011, führt Dänemark wieder eine permanente stationäre Grenzkontrolle ein. Damit verstößt Dänemark, als Mitglied der sogenannten Schengenstaaten, gegen die Vereinbarungen des Schengener Abkommens, wo im Wesentlichen eine Abschaffung der stationären Personenkontrolle innerhalb der Mitgliedsstaaten beschlossen wurde.
Die dänische Regierung will damit, die ihrer Ansicht nach, steigende grenzüberschreitende Kriminalität eindämmen. Eine permanente Zollkontrolle soll bis 2014 in einzelnen Stufen realisiert werden. Eine 24-stündigen Grenzkontrolle an den deutsch-dänischen Grenzübergängen in Ellund, Krusau, Süderlügum, Pattburg, Rödby und Gedser ist bis Januar 2012 geplant, bis dahin werden auch wieder alle Grenzgebäude aufgebaut sein und 100 zusätzliche Zollmitarbeiter eingestellt werden.

(Quelle: www.ndr.de -> Regional -> Schleswig-Holstein -> Urteile: "Kritik an dänischen Grenzkontrollen wächst", 02.07.2011)

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29.06.2011

Reisepreisminderung und Schadensersatzansprüche wenn bei einer All-Inklusive-Reise kein Mittagessen angeboten wird

Ein Ehepaar hatte bei einem Reiseveranstalter eine All-Inklusive-Pauschalreise gebucht und waren davon überzeugt, dass im Reisepreis das Mittagessen im Hotel enthalten ist. Vor Ort sollten die beiden aber für das tägliche Mittagessen extra bezahlen, deshalb verlangten sie von ihrem Reiseveranstalter, die Kosten für das Mittagessen zu bezahlen bzw. anteilig den Reisepreis zu mindern.
Der Reiseveranstalter weigerte sich allerdings, die Kosten für ein Mittagessen zu übernehmen bzw. den Reisepreis zu mindern. Seine Weigerungshaltung begründete der Reiseveranstalter damit, dass in einem All-Inklusive-Reiseangebot bei den Verpflegungsleistungen kein Mittagessen enthalten sein muss, desweiteren sei der Begriff All-Inklusive juristisch nicht genau definiert. Aus diesem Grund verklagte das Ehepaar ihren Reiseveranstalter und bekamen vor dem Amtsgericht Leipzig recht gesprochen (AZ: 109 C 5850/09).
Die Richter waren zwar auch der Meinung, dass der Begriff All-Inklusive juristisch nicht genau definiert ist, unter einer All-Inklusive-Reise wird allerdings allgemein ein Hotelaufenthalt verstanden, wo alle üblichen Verpflegungsleistungen, also auch ein Mittagessen, enthalten sein muss.
Außerdem sei ein Reiseveranstalter bei einem All-Inklusive-Reisepaket verpflichtet, alle enthaltene Leistungen detailliert aufzulisten, diese seien aber von dem Reiseveranstalter nicht sorgfältig offengelegt worden.
In diesem Fall wurde also der Reiseveranstalter zu einer Reisepreisminderung von 20 Prozent verurteilt, zudem muss er an das Ehepaar einen Schadensersatz von insgesamt 250 Euro bezahlen. Dieser Schadensersatz stehe den Reisenden deshalb zu, weil sie während der zehntägigen Pauschalreise jeden Tag mit einem entsprechenden Kosten- und Zeitaufwand ein Mittagessen organisieren mussten.

(Quelle: www.rp-online.de -> Reise -> Ratgeber & Recht -> Urteile: "Reise-Urteil: Mittagessen gehört zu All-Inclusive", 29.06.2011)

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28.06.2011

Qatar Airways wurde mit dem World Airline Award 2011 ausgezeichnet

Mit dem World Airline Award wurde in diesem Jahr die Linienfluggesellschaft Qatar Airways aus Katar ausgezeichnet. Der World Airline Award wird jährlich von Skytrax, ein britisches Beratungsunternehmen für Fluggesellschaften und Flughäfen, vergeben.
Im Rahmen dieser international anerkannten Auszeichnung, wird jedes Jahr in der weltweit größten und einzige unabhängige Passagier-Studie, die beste Fluggesellschaft der Welt, hinsichtlich Service, Qualität und Pünktlichkeit, gekürt. Bei der aktuellen Umfrage nahmen über 18 Millionen Flugpassagiere aus mehr als 100 Ländern tei. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die zehn besten Fluggesellschaften der Welt, nach dem aktuellen Skytrax-Ranking "World Airline Award 2011"

Die 10 besten Fluggesellschafte der Welt, nach dem Skytrax-Ranking
"World Airline Award 2011"
Fluggesellschaft / Platzierung
Infos
Internet /
online buchen
1. Qatar Airways
  • Linienfluggesellschaft aus dem Emirat Katar.
  • Flotte: 93 Linienflugzeuge
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Doha mit über 100 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland nach Doha: ab Berlin, Frankfurt, München und Stuttgart
qatarairways.com
2. Singapore Airlines
  • Linienfluggesellschaft aus Singapur (Mitglied der Luftfahrtallianz "Star Alliance")
  • Flotte: 106 Linienflugzeuge
  • Passagieraufkommen 2010:
    ca. 16,5 Millionen
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Singapur (Changi-Airport) mit z.Z. 62 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Frankfurt nach New York und Singapur
    - ab München nach Manchester und Singapur
  • weitere Informationen über Singapore Airlines bitte hier klicken
singaporeair.com
3. Asiana Airlines
  • Linienfluggesellschaft aus Süd-Korea (Mitglied der Luftfahrtallianz "Star Alliance")
  • Flotte: 72 Linienflugzeuge
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Seoull (Incheon-Airport) mit z.Z. 62 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Frankfurt nach Seoul
flyasiana.com
4. Cathay Pacific Airways
  • Linienfluggesellschaft aus Hongkong (Mitglied der Luftfahrtallianz "Oneworld Alliance")
  • Flotte: 100 Linienflugzeuge
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Hongkong (Chek Lap Kok-Airport) mit z.Z. 46 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Frankfurt nach Hongkong
cathaypacific.com
5. Thai Airways
  • Linienfluggesellschaft aus Thailand (Mitglied der Luftfahrtallianz "Star Alliance")
  • Flotte: 92 Linienflugzeuge
  • Passagieraufkommen 2010:
    ca. 18,7 Millionen
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Bangkok (Suvarnabhumi-Airport) mit z.Z. 74 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Frankfurt und München nach Bangkok
thaiairways.com
6. Etihad Airways
  • Linienfluggesellschaft aus dem Emirat Abu Dhabi
  • Flotte: 56 Linienflugzeuge
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Abu Dhabi (International-Airport) mit z.Z. 65 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Frankfurt und München nach Abu Dhabi / Vereinigte Arabische Emirate
etihadairways.com
7. Air New Zealand
  • Linienfluggesellschaft aus Neuseeland (Mitglied der Luftfahrtallianz "Star Alliance")
  • Flotte: 92 Linienflugzeuge
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Auckland
  • Flugverbindungen ab Deutschland: keine
airnewzealand.com
8. Qantas Airways
  • Linienfluggesellschaft aus Australien (Mitglied der Luftfahrtallianz "Oneworld Alliance")
  • Flotte: 141 Linienflugzeuge
  • internationale Drehkreuze:
    - Sydney (Kingsford Smith-Airport)
    - Melbourne (Tullamrine-Airport)
    - Singapur (Changi-Airport)
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Frankfurt <-> Singapur <-> Auckland (u.a.Z. in Asien, Australien und Neuseeland)
qantas.com.au
9. Turkish Airlines
  • Linienfluggesellschaft aus der Türkei (Mitglied der Luftfahrtallianz "Star Alliance")
  • Flotte: 171 Linienflugzeuge
  • Passagieraufkommen 2010:
    ca. 29 Millionen
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Istanbul (Atatürk-Airport) mit z.Z. 204 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart nach Istanbul
turkishairlines.com
10. Emirates
  • Linienfluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (Mitglied der Luftfahrtallianz "Star Alliance")
  • Flotte: 153 Linienflugzeuge
  • Passagieraufkommen 2010:
    ca. 23 Millionen
  • Heimatflughafen (Drehkreuz): Dubai (International-Airport) mit z.Z. 101 internationalen Flugzielen
  • Flugverbindungen ab Deutschland: - ab Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München nach Dubai
  • weitere Informationen über Emirates bitte hier klicken
emirates.com


Quellen:
1. www.rp-online.de -> Aktuelles -> Reise: "World Airline Awards 2011
Qatar Airways ist die Nummer eins
", 27.06.2011
2. eigene Recherche

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23.06.2011

Pauschalreisen sicher und günstig online buchen: Die besten Reiseseiten im Internet

Das "Deutsche Institut für Service-Qualität" (DISQ) hat im Auftrag des Nachrichtensender "n-tv" 27 Reiseportale im Internet getestet. Bei dieser Vergleichsstudie nahmen die Tester die größten Online-Reiseanbieter, darunter 17 Reisevermittler und 10 Reiseveranstalter, unter die Lupe.
Dabei wurde zunächst der Internetauftritt (Übersicht, Benutzerfreundlichkeit etc) und speziell die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Zahlungs- und Stornobedingungen etc.) der jeweiligen Reiseanbietern bewertet. Außerdem wurden durch verdeckten Reiseanfragen für unterschiedliche Pauschalreisen, die Preise analysiert sowie die Kundenberatung und -betreuung der Reiseportale bewertet.
Bemängelt wurde in dieser Untersuchung besonders die Beratung und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter in den Servicecenter einiger Internet-Reiseanbietern, die zur Klärung von eventuellen Problemen bei der Reisebuchung wenig hilfreich waren.
Außerdem sind bei vielen Reiseportale immernoch Zusatzleistungen (z.B. Reiserücktrittsversicherungen) im Buchungsvorgang voraktiviert, wodurch der Internetnutzer möglicherweise nicht gewünschte Leistungen mitbucht.
Des weiteren waren große Preisunterschiede für vergleichbare Pauschalreisen und große Unterschiede bei den Stornogebühren festzustellen. So konnte eine einwöchige Reise für eine dreiköpfige Familie in einem 4-Sterne-Hotel auf der griechischen Insel Korfu, beim günstigsten Anbieter schon für 1.250 Euro gebucht werden, für die gleiche Pauschalreise musste dagegen beim teuerste Anbieter mit rund 2.500 Euro fast den doppelt soviel bezahlt werden.
Die Stornogebühren, bei einer Reisestornierung zehn Tage vor Reiseantritt, schwankten zwischen 50 Prozent und 85 Prozent vom Reisepreis.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die 15 besten von 27 getesteten Reisportale im Internet, nach
einer Analyse des ""Deutschen Institut für Service-Qualität".

Die 15 besten Reisevermittler und besten Reiseveranstalter im Internet nach einem Test von "DISG"
Reisevermittler / Reiseveranstalter
Gesamt-
ergebnis
Rang
Service
Rang
Konditionen
Internet /
online buchen
Otto Reisen 1. 3. 4. www.otto-reisen.de
travelchannel 2. 2. 11. www.travelchannel.de
weg.de 3. 5. 2. www.weg.de
start.de 4. 6. 6. www.start.de
HolidayCheck 5. 4. 14. holidaycheck.de
DER Reisebüro 6. 8. 9. www.der.de
Travel24 7. 16. 1. www.travel24.com
Thomas Cook 8. 18. 3. www.thomascook.de
Avigo 9. 10. 15. www.avigo.de
Payback-Reisen 10. 15. 12. www.payback-reisen.de
TravelScout24 11. 19. 8. www.travelscout24.de
Opodo 12. 21. 4. www.opodo.de
Ab-in-den-Urlaub 13. 13. 17. www.ab-in-den-urlaub.de
lastminute.de 14. 22. 10. www.lastminute.de
Ebookers 15. 23. 7. www.ebookers.de


Quelle: www.n-tv.de -> Ratgeber: "Billiger wegkommenDie besten Reiseportale", 23.06.2011

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21.06.2011

Gute Wasserqualität an den deutschen Binnen- und Meeresstrände :
Nach dem neusten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA), eine Institution der EU-Kommission (www.eea.europa.eu), erfüllte im Jahr 2010 die Badegewässerqualität an 99,5 Prozent der deutschen Küstenstrände und an 97,5 Prozent der Binnenbadestrände (Flüsse und See) den strengen Hygienenanforderungen einer geltenden EU-Norm.
Jedes Jahr wird von der EUA europaweit die Wasserqualität an nahezu allen öffentlich freigegebene Küsten- und Binnenbadestrände analysiert, so wurde im vergangenen Jahr in Europa an über 22.000 Badestellen (davon rund 2300 in Deutschland) die Wasserqualität auf chemische, biologische und bakterielle Verschmutzung untersucht.
Europaweit erfüllte demnach die Wasserqualität an 92,1 Prozent der Meeresstrände und 90,2 Prozent der Binnenbadestrände den Maßstäben unbedenglicher Hygieneanforderungen.
Nach dieser Untersuchung wurde zwar in Deutschland im vergangenem Jahr die Wasserqualität an mehr Badestrände (insgesamt 17) bemängelt als noch im Jahr 2009 (insgesamt 9 siehe Artikel "Die Wasserqualität der deutschen Badeseen hat sich 2009 weiter verbessert"), dennoch kann insgesamt von einer guten bis sehr guten Badegewässerqualität an den deutschen Badstrände ausgegangen werden.
Badegäste sollten aber bedenken, dass sich innerhalb kürzester Zeit die Wasserqualität an einer Badestelle durch unvorhersehbaren Umwelteinflüsse (z.B. plötzliche Quallenvermehrung) oder durch vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung (z.B. nicht richtig funktionierende Kläranlage -> EHEC-Bakterienbelastung in hessischen Flüssen und Bäche etc.) verschlechtern kann. Für einen gesundheitlich unbedenklichen Badespaß, sollten Badegäste daher nur öffentliche Badestrände aufsuchen, deren Wasserqualität in regelmäßigen, kurzen Abstände untersucht und die Messergebnisse veröffentlicht werden.
In den nachfolgenden Tabellen finden Sie die deutsche Badestrände, deren Wasserqualität im Jahr 2010 nicht den Hygieneanforderungen einer geltenden EU-Norm entsprachen und eine Liste von Badestrände in Deutschland, die im vergangenem Jahr geschlossen werden mussten.

.Quellen:

  1. www.fr-online.de, -> Wirtschaft: "EU-Bericht Wasserqualität - Gute Noten für deutsche Badegewässerr 10.06.2009
  2. Aktueller Badegewässer-Report der EU-Kommission unter www.eea.europa.eu
  3. eigene Recherche

Badegewässer in Deutschland, die im Jahr 2010 nicht den Hygienenanforderungen der EU-Norm entsprachen*

Bundesland Badestrand, Ort / Link zu Google maps
Bayern
Brandenburg
Niedersachsen
Schleswig-Holstein
Quelle: www.eea.europa.eu -> "Bathing water quality - data viewer", 20.06.2011
*Die Badegewässeranalysen stammen aus dem Jahr 2010, eine kurzfristige Verbesserung bzw. Verschlechterung der Wasserqualität ist somit nicht ausgeschlossen.

Badegewässer in Deutschland, die im Jahr 2010 oder schon vorher wegen schlechter Wasserqualität oder aus Naturschutzgründen geschlossen werden mussten

Bundesland Badestrand, Ort / Link zu Google maps
Baden-Württemberg
  • Starkholzbacher See, Bibersfeld
  • Strandbad am Rhein, Schwörstadt / Google maps
Bayern
Berlin
  • Freibad Tegeler See, Berlin-Reinickendorf / Google maps
Brandenburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen / Hamburg
Nordrhein-Westfalen
  • Freizeitanlage Höxter-Godelheim (Badestelle), Höxter / Google maps
  • Kruppsee (Badestelle am Freibad), Duisburg / Google maps
Saarland
  • Badestelle an der Nied (Campingplatz Siersburg), Rehlingen-Siersburg / Google maps
Sachsen-Anhalt
Thüringen
Quelle: www.eea.europa.eu -> "Bathing water quality - data viewer", 20.06.2011
*Die Badegewässeranalysen stammen aus dem Jahr 2010, eine kurzfristige Verbesserung bzw. Verschlechterung der Wasserqualität ist somit nicht ausgeschlossen.

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16.06.2011

Laut Fluchen kann in den USA zu einem Verweis aus einem Flugzeug führen

Ein Fluggast der amerikanischen Fluggesellschaft Atlantic Southeast Airlines musste vor dem Start des Linienfluges von Detroit nach New York das Flugzeug wieder verlassen, weil er die Bordansage, dass sich der Abflug wegen Probleme bei der Gepäckverladung verspäten wird, mit dem Schimpfwort "Fuck" kommentierte.
Ein Flugbegleiter hörte dieses Fluchen und fühlte sich dadurch persönlich angegriffen, aus diesem Grund verständigte der Steward die Polizei, die den Mann daraufhin aus dem Flugzeug führte.
Quelle: www.spiegel.de -> Reise -> Aktuell -> Reisen per Flugzeug: "USA - Kinderbuchautor muss wegen F-Wort Flugzeug verlassen", 15.06.2011

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09.08.2011

Die Benzinpreise in Europa: Benzin und Diesel sind in Deutschland überdurchschnittlich teuer

Vor dem Start einer Autoreise durch Europa sollten sich Autofahrer über die aktuellen Benzinpreise in Europa informieren (z.B. unter www.clever-tanken.de), denn der Preisunterschied für ein Liter Super-Kraftstoff kann zwischen 1,19 Euro in Bulgarien und 1,83 Euro in Norwegen schwanken. Aber auch in den Nachbarländer von Deutschland sind große Preisunterschiede zu erkennen. So sollte vor einer Reise in die Niederlande in Deutschland vollgetankt werden, denn bei unseren holländischen Nachbarn kostet der Liter Super z.Z. 13 Cent mehr als in Deutschland.
Geht die Reise dagegen nach Österreich, ist es günstiger erst dort den Tank vollzutanken. In Österreich bekommt man ein Liter Super-Kraftstoff um durchschnittlich 26 Cent günstiger als in Deutschland. Im übrigen gilt in Österreich, wie in vielen anderen Reiseländer, die Empfehlung, nicht direkt an der erst besten, grenznahen Tankstelle zu tanken, denn die Preisunterschiede zwischen einer Autobahntankstelle und einer an einer Landstraße liegenden Tankstelle können auch um bis zu 15 Cent schwanken. Allerdings sollte diese Tankstelle nicht zu weit von der Autobahn weg liegen, damit nicht unnötig die Umwelt verpestet wird und durch den Umweg die ersparte Preisdifferenz wieder verfahren wird.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die Durchschnittspreise für ein Liter Super-Kraftstoff und ein Liter Diesel in ausgesuchten europäischen Reiseländer.
Kraftstoffpreise für 1 Liter Super-Benzin bzw. Diesel in Euro
Reiseland Rang Super-Benzin Rang Diesel
Norwegen 1. 1,83 € 1. 1,68 €
Griechenland 2. 1,69 € 5. 1,57 €
Niederlande 3. 1,67 € 13. 1,34 €
Dänemark 4. 1,62 € 6. 1,42 €
Schweden 5. 1,59 € 4. 1,51 €
Finnland 6. 1,58 € 10. 1,37 €
Belgien 7. 1,57 € 11. 1,36 €
Italien 8. 1,54 € 8. 1,40 €
Deutschland 9. 1,54 € 9. 1,38 €
Großbritannien 10. 1,52 € 2. 1,57 €
Frankreich 11. 1,52 € 15. 1,32 €
Slowakei 12. 1,47 € 12. 1,35 €
Schweiz 13. 1,47 € 3. 1,56 €
Europa-Durchschnitt   1,45 €   1,35 €
Ungarn 14. 1,45 € 9. 1,38 €
Tschechien. 15. 1,44 € 7. 1,41 €
Österreich 16. 1,38 € 16. 1,31 €
Luxemburg 17. 1,33 € 20. 1,17 €
Spanien 18. 1,32 € 17. 1,25 €
Polen 19. 1,29 € 18. 1,25 €
Slowenien 20. 1,28 € 19. 1,22 €
Bulgarien 21. 1,19 € 21. 1,15 €
Benzinpreise in Europa Stand:23. Kalenderwoche 2011
Quelle: www.clever-tanken.de -> "Benzinpreise in Europa", 09.06.2011

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08.06.2011

Das Maß Bier kostet dieses Jahr auf dem Oktoberfest in München mehr als 9 Euro

Die Wiesenwirte des Münchener Oktoberfestes haben die Preise für das diesjährige Volksfest vom 17. September - 03. Oktober 2011 bekanntgegeben. Mit dem Ergebnis, dass auch dieses Jahr auf dem größten deutschen Volksfest die Preise mal wieder kräftig ansteigen. So wird in den großen Bierzelten der Preis für ein Maß Exportbier erstmalig die Neun-Euro-Grenze überschreiten. Die Preisspanne für ein Liter Exportbier reicht in diesem Jahr von 8,70 bis 9,20 Euro, auf dem letzten Oktoberfest lag diese Preisspanne zwischen 8,30 und 8,90 Euro. Der Durchschnittspreis für eine Maß Bier liegt somit bei 8,97 Euro, dies entspricht einer Preiserhöhung von 3,68 Prozent.
Der Durchschnittspreis für ein Maß Weißbier liegt sogar bei bei 10,63 Euro. Sprudel ist natürlich erwatungsgemäß das günstigste Getränk auf der diesjährigen Wiesn, der durchnittliche Preis für 0,5 Liter Tafelwasser ist aber mit 3,50 Euro auch nicht besonders günstig.

Quelle: www.rp-online.de -> Reise -> News: "Hohe Bierpreise beim Oktoberfest - Die Maß Bier knackt die Neun-Euro-Grenze", 07.06.2011

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30.05.2011 Direktflüge finden mit Google
Die Suchmaschine Google bietet nun für Flugreisende eine einfache Möglichkeit an, Direktflüge zu einem bestimmten Flugziel zu finden. Wer in der Suchfunktion von Google nun beispielsweise "Flug Frankfurt New York" eingibt, bekommt unter dem Link "Flugplan für Direktflüge" alle Direktflüge von Frankfurt am Main nach New York City mit Abflugzeiten und den direkten Link zur Fluggesellschaft angezeigt.
Unter dem Link "Alle Flüge nach New York City" listet Google alle Nonstop-Flüge ab Deutschland nach New York auf und unter dem Link "Alle Flüge ab Frankfurt am Main" werden tagesaktuell alle Flugverbindungen ab Frankfurt angezeigt.
Mit der Suchanfrage "Flüge nach New York" listet Google alle weltweit angebotene Flugverbindungen nach New York City auf (mit Link zur Fluggesellschaft und Angabe der Flugdauer). Für Internetnutzer, die nach einem Direktflug zu einem beliebigen Flugziel suchen, kann diese neue Suchfunktion von Google sehr hilfreich sein. Alternative Flugverbindungen, also beispielsweise Flüge ab Deutschland mit Air France via Paris oder mit Britsh Airways via London nach New York, werden durch diese Suchfunktion nicht angezeigt.
- Preisvergleich von Linien- und Billigfluggesellschaften bei opodo
28.05.2011

Auch Kinder ab 5 Jahre haben Schadensersatzansprüche wegen entgangener Urlaubsfreude

Eine Mutter mit ihrem Sohn hatte ein Pauschalreise in einem Clubhotel in Ägypten gebucht und diese Hotelanlage sollte über einen Kinderclub mit einm Kinderpool verfügen. Vor Ort stellte sich aber heraus, dass in dem neugebauten Clubhotel der Kinderclub und Kinderpool noch nicht fertiggestellt waren. Außerdem konnte das Kind wegen Bauarbeiten nicht ungestört in der Hotelanlage und am Strand spielen.
Aus diesem Grund hat die Urlauberin den Reiseveranstalter auf Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude verklagt und verlangte zudem eine Reisepreisminderung.
Die Richer des Landgericht Frankfurt am Main (AZ: 2-24 S 61/10) verurteilten in diesem Fall den Reiseveranstalter, den Reisepreis nachträglich um 73 Prozent zu mindern, zudem sprachen sie dem Sohn eine Schadensersatzzahlung von 1765 Euro zu.
In der Urteilsbegründung waren die Richter der Meinung, dass auch Kinder ab fünf Jahren Schadensersatzansprüche wegen entgangener Urlaubsfreude haben. Speziell habe in diesem Fall der fehlende Kinderpool, der nicht geöffnete Kinderclub und die durchgeführten Bauarbeiten in der Hotelanlage, den Erlebniswert des Urlaubs für das kleine Kind erheblich geschmälert.

Quelle: www.spiegel.de -> Reise -> Aktuell -> Reiserecht: "Urteil - Kind erhält Schadenersatz für fehlenden Hotelpool", 27.05.2011
  • weitere ausgesuchte Gerichtsurteile zum Thema Reiserecht mehr...

 

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27.05.2011

In Bulgarien befinden sich die günstigsten und in Dänemark die teuersten Badeorte in Europa

Der ADAC hat die Reisenebenkosten in 50 Badeorte von 10 europäischen Reiseländern ermittelt. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden in der Hauptreisezeit zwischen Juli und September 2010 an beliebten Badestrände des Mittelmeers, des Schwarzen Meeres, der Nord- und Ostsee Einkäufe aus einem standardisierten Warenkorb getätigt. Der Warenkorb setzte sich aus urlaubstypischen Produkte und Dienstleistungen für eine vierköpfige Familie aus den Bereichen Essen und Trinken, Information und Freizeit, Gesundheit und Körperpflege sowie Shopping und Extras zusammen. Europaweit lag dabei der ermittelte Durchschnittspreis für diesen Warenkorb bei 166,15 Euro.
Am günstigsten konnten die Produkte und Dienstleistungen dieses Warenkorbes in den bulgarischen Badeorte am Schwarzen Meer gekauft werden, dort lag der durchschnittliche Preis des gesamten Warenkorbes bei 130,89 Euro, gefolgt von der Türkei (140,95 Euro) und Spanien (146,58 Euro).
Am teuersten war dieser Warenkorb mit 205,99 Euro in Dänemark, gefolgt von den Niederlande (188,89 Euro) und Frankreich (178,64 Euro). Deutschland liegt mit rund 171 Euro im Mittelfeld dieses Rangliste.
Erstaunlicher befinden sich nach diesem Test die acht teuersten Badeorte in Europa in Dänemark und den Niederlande. Als teuerster Badeorte wurde dabei die dänische Ferieninsel Fanø ermittelt, dort schlug der Warenkorb mit erstaunlichen 216,75 Euro zu buche. Testsieger wurde Datca an der türkischen Riviera, in diesem Badeort musste für diesen fest definierten Warenkorb nur 120,56 Euro bezahlt werden.

Rangliste der günstigsten bis teuersten Reiseländer in Europa
1. Bulgarien Hotelangebote Bulgarien
2. Türkei Hotelangebote Türkei
3. Spanien Hotelangebote Spanien
4. Griechenland Hotelangebote Griechenland
5. Kroatien Hotelangebote Kroatien
6. Deutschland Hotelangebote Deutschland
7. Italien Hotelangebote Italien
8. Frankreich Hotelangebote Frankreich
9. Niederlande Hotelangebote Niederlande
10. Dänemark Hotelangebote Dänemark
Rangliste der 10 Badeorte in Europa mit den geringsten Reisenebenkosten, nach einer durch den ADAC durchgeführten Analyse
1. Datca / Türkei Hotelangebote in Datca
2. Sveti Konstantin / Bulgarien (Schwarzes Meer) Hotelangebote in Sveti Konstantin (Saints Constantine)
3. Goldstrand / Bulgarien (Schwarzes Meer) Hotelangebote in Goldstrand
4. Albena / Bulgarien (Schwarzes Meer) Hotelangebote in Albena
5. Obzor / Bulgarien (Schwarzes Meer) Hotelangebote in Obzor
6. Puerto de la Cruz / Teneriffa Hotelangebote in Puerto de la Cruz
7. Faliraki / Rhodos (Griechenland) Hotelangebote in Faliraki
8. Belek / Türkei Hotelangebote in Belek
9. Side / Türkei Hotelangebote in Side
10. Sonnenstrand / Bulgarien (Schwarzes Meer) Hotelangebote in Sonnenstrand
Rangliste der 10 Badeorte in Europa mit den höchsten Reisenebenkosten, nach einer durch den ADAC durchgeführten Analyse
1. Fanø / Dänemark Hotelangebote in Fanø
2. Henne Strand / Dänemark (Südjütland) Hotelangebote in Südjütland
3. Hvide Sande / Dänemark Hotelangebote in Hvide Sande
4. Bergen aan Zee / Niederlande Hotelangebote in Bergen aan Zee
5. Rømø / Dänemark Hotelangebote in Rømø
6. Vejers Strand / Dänemark  
7. Domburg / Niederlande Hotelangebote in Domburg
8. Renesse / Niederlande Hotelangebote in Renesse
9. Bol / Kroatien (Insel Brac) Hotelangebote in Bol
10. Calvi / Frankreich (Korsika) Hotelangebote in Calvi


Quelle: www.adac.de -> Tests -> Urlaub & Reise: "ADAC Preisvergleich 2011: Urlaubsnebenkosten in Europa", 26.05.2011

 

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12.05.2011 Das Auswärtige Amt warnt Wohnmobil- und LKW-Fahrer vor "blinden Passagiere" bei der Ausreise aus Griechenland
Weil über Griechenland immer häufiger irreguläre Migranten in die EU einreisen und dies vor allem über die Fährhäfen in Patras und Igoumenitsa, hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für Griechenland aktualisiert. Dieser aktuelle Reisehinweis richtet sich in erster Linie an Wohnmobil- und Lastwagenfahrer, weil in letzter Zeit immer häufiger Personen versuchten sich unbemerkt in Wohnmobile, Wohnwagen oder auf Lastwagen zu verstecken, um so unbemerkt auf die Autofähre nach Italien zu gelangen. Werden diese Personen bei einer Polizeikontrolle entdeckt, droht dem Führer eines Fahrzeuges, in dem sich ein "blinder Passagier" versteckte ein Strafverfahren wegen Menschenschmuggel und das Fahrzeug wird als Beweismittel sichergestellt.
Das Auswärtige Amt gibt nun folgende dringende Empfehlung:
" 1. Längere Standzeiten auf Rastplätzen entlang der Zufahrtsstraßen oder im Stadtgebiet selbst sollten vermieden werden. Sind diese unumgänglich, sollten vor der Weiterfahrt zum Hafen Verriegelungen, Verschlüsse, Planen usw. sorgfältig auf Beschädigungen kontrolliert werden.

2. Speziell in Patras werden Verkehrsstaus und notwendige Halts vor roten Ampeln auf dem Weg zum Hafen von den Personen genutzt, um sich möglichst unerkannt auf oder unter dem Fahrzeug zu verstecken. Im Zweifelsfall sollte das Fahrzeug nochmals unmittelbar vor der Einfahrt in das Hafengelände kontrolliert werden (Blick unter das Fahrzeug)."

Quelle: www.auswaertiges-amt.de -> Reise & Sicherheit -> Länder, Reise, Sicherheit -> Griechenland -> Reise- und Sicherheitshinweise: "Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen in den griechischen Fährhäfen, insbesondere Patras und Igoumenitsa", 11.05.2011

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11.05.2011 Alternative und preiswerte europäische Reiseziele der Billigfluggesellschaften
Zu den beliebtesten europäischen Reiseziele wie z.B. Paris, Rom, London etc., werden zwar einerseits, wegen des großen Konkurrenzkampfes unter den Fluggesellschaften, im allgemeinen günstigere Flüge als zu exotischen Reiseziele angeboten, andererseits sind aber die Hotelkosten und Reisenebenkosten bei Reisen zu diesen beliebten Reiseziele oftmals wesentlich höher, als die Reisekosten zu einem weniger bekannten und besuchten Reiseziel.
Außerdem kann der Urlaub zu einem alternativen Reiseziel wesentlich entspannter sein, weil der Touristentrubel in weniger besuchten Urlaubsorte nicht so stark ausgeprägt ist, wie in den großen europäischen Metropolen und zudem bieten viele dieser alternative Reiseziele ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Auswahl von ausgesuchten alternativen Reiseziele, die von Billigfluggesellschaften angeflogen werden mehr...

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05.05.2011

Die beliebtesten Reiseziele weltweit

Das internationale Reiseinformationsportal TripAdvisor hat die beliebtesten Reiseziele in Deutschland, in Europa und weltweit ermittelt. Diese Ranglisten beruhen auf den Kommentare der über 20 Millionen Nutzer des Reiseportals und den jährlichen Besucherzahlen des jeweiligen Reisezieles, also eine Kombination der beliebtesten und meist besuchten Reiseziele.
In der nachfolgenden Tabelle sind die 10 beliebtesten Reiseziele in Deutschland, Europa und weltweit aufgeführt, die von TripAdvisor ermittelt wurden.
Die beliebtesten Reiseziele in...
  Deutschland Europa weltweit
1. Berlin Paris Kapstadt
2. Rothenburg ob der Tauber Rom Sydney
3. Garmisch-Partenkirchen London Machu Picchu
4. Heidelberg Barcelona Paris
5. München Prag Rio de Janeiro
6. Hamburg Venedig New York
7. Berchtesgarden Sankt Petersburg Rom
8. Köln Florenz London
9. Dresden Edinburgh Barcelona
10. Frankfurt Istanbul Hongkong


Quelle: www.bild.de -> Reise: "Kapstadt, Sydney, Machu Picchu - Die 25 beliebtesten Reiseziele der Welt: Und die Top-25 aus Europa und Deutschland", 05.05.2011
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03.05.2011

Die geplante Lockerung des Flüssigkeitsverbotes im Handgepäck tritt nun doch nicht in Kraft

Eigentlich hatte die EU-Kommission beschlossen, dass seit dem 29. April 2011 für Transitreisende unter bestimmten Voraussetzungen, eine Lockerung des Flüssigkeitenverbotes in Kraft treten sollte. Demnach hätten Transitreisende Flüssigkeiten, die in einem Duty-Free-Shop auf einem Flughafen gekauft wurden und sich in einem versiegelten, manipulationssicheren Plastikbeutel befinden, wieder mit an Bord eines Flugzeuges nehmen dürfen.
Einige EU-Länder wie z.B. Frankreich und Großbritannien haben alledings bezüglich einer Lockerung des Flüssigkeitsverbotes große Sicherheitsbedenken und weigerten sich daher, die neue EU-Richtlinie umzusetzen. Damit nun für Transitreisende z.B. auf einem englischen Flughafen keine andere Handgepäckbestimmungen gelten als für Transitreisende auf einem deutschen Flughafen, wurde die geplante Lockerung des Flüssigkeitsverbotes bis auf Weiteres wieder auf Eis gelegt.
Weitere Informationen über die Handgepäckbestimmungen siehe unter...

Quelle: www.ftd.de -> Politik -> Europa: "Sicherheit - Gerangel um Flüssigkeiten an Bord", 01.05.2011

weitere nützliche Reiseinformationen zur optimalen Urlaubsplanung:
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21.04.2011

Hotelpreis-Index 2010: In Brasilien sind die Hotels am teuersten und Capri ist die teuerste Ferienregion weltweit

Nach einer Auswertung des Hotelbuchungsportal "hotels.com" der Hotelpreise von insgesamt 110.000 Hotels weltweit, sind die Hotelpreise im vergangenem Jahr erstmals seit drei Jahren wieder gestiegen. Demnach waren 2010 die Übernachtungskosten in einem Hotel weltweit um durchschnittlich zwei Prozent teuerer als noch im Jahr 2009.
Besonders hohe Preissteigerungsraten wurden in dem schweizer Kurort Davos (+ 50 Prozent), in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau (+ 49 Prozent) und in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro (+ 29 Prozent) festgestellt. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 173 Euro zählt damit Rio de Janeiro zu den teuersten Städte der Welt und liegt mit Platz sechs noch vor New York.
Sowieso stiegen in Gesamt-Brasilien die Hotelpreise im vergangenem Jahr mit plus 17 Prozent besonders stark und erstaunlicherweise landet damit Brasilien, mit einem durchschnittlichen Hotelpreis von 145 Euro, auf Rang 1 dieses weltweiten Hotelpreis-Indexes. Auf Platz zwei folgt die Schweiz mit einem durchschnittlichen Hotelpreis von 140 Euro, gefolgt von Israel mit 138 Euro für eine Übernachtung. Deutschland liegt mit einem durchschnittlichen Hotelpreis von 90 Euro für eine Übernachtung im Mittelfeld dieser Rangliste.
Die teuersten Ferienregionen weltweit sind nach diesem Hotelpreis-Index die italienische Insel Capri (durchschnitliche Kosten für eine Hotelübernachtung = 227 Euro), gefolgt von der omanischen Hauptstadt Maskat / Muskat (202 Euro) und dem im südwesten von Italien gelegenen Küstenort Amalfi (187 Euro).
Quelle: www.spiegel.de -> Reise -> Aktuell -> Hotels: "Studie - Hotelpreise steigen weltweit um zwei Prozent", 21.03.2011

 

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19.04.2011

Reiserecht: Ein fehlerhafter Reisepreis ist für einen Reiseveranstalter nicht immer bindend

Im Internet hatte ein Mann eine Pauschalreise für zwei Personen nach Dubai gebucht, der Gesamtpreis für diese Reise war mit rund 1400 Euro extrem günstig und wurde dem Internet-Kunde am Ende des Buchungsvorganges auch so bestätigt. Dieses extreme Reiseschnäppchen, das regulär mehr als das dreifache kostet, hatte sich der Kunde sogar noch von einem Mitarbeiter des Reiseunternehmens telefonisch bestätigen lassen.
Danach erkannte allerdings der Reiseveranstalter, dass die Reise aufgrund eines Computerfehlers, nicht zu diesem Preis hätte angeboten werden dürfen. Aus diesem Grund wollte der Reiseveranstalter den online abgeschlossenen Reisevertrag auch nicht erfüllen und hat diesen gegenüber seinem Kunden wieder gekündigt.
Damit war der Kunde wiederum nicht einverstanden und verklagte den Reiseveranstalter zur Rückerstattung seiner Anzahlung, zur Erfüllung einer vergleichbaren Ersatzreise, sowie zur Zahlung von Schadensersatz für die nutzlos verwendete Urlaubszeit.
Das Amtsgericht München (AZ.: 163 C 6277/09) wies allerdings die Klage im großen und ganzen ab, der Reiseveranstalter ist lediglich verpflichtet die Anzahlung zurückzuzahlen.
Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass der Kläger die Diskrepanz zwischen dem bestätigten Online-Preis und dem regulären Preis hätte erkennen müssen, indem er sich beispielsweise im Internet oder in einem Reisekatalog über den tatsächlichen Preis dieser Reise informierte.
Eine telefonische Bestätigung des Reisepreises erwies sich in diesem Fall erstaunlicherweise auch nicht als bindend, denn die Mitarbeiter des Reiseunternehmens hätten durch den Computerfehler auf die gleichen falschen Zahlen zurückgegriffen, so die Begründung der Richter.

Quelle:
www.spiegel.de -> Reise -> Aktuell -> Reiserecht: "Gerichtsurteil -
Kunde kann nicht auf Extremschnäppchen bestehen
", 18.04.2011


 

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15.04.2011

Die besten Pauschalreisen 2011

Die Reiseexperten des Reisemagazins "Geo" haben in diesem Jahr zum 19. Mal die besten Pauschalreisen mit der Goldenen Palme gekürt. Dabei wurden aus über 200 von zahlreichen Reiseveranstaltern angebotenen Pauschalreisen, die besten Reisen in unterschiedlichen Kategorien (z.B. Reisen mit Kindern, Entdecker- und Aktivreisen etc.) prämiert.
Übersicht der Pauschalreisen, die 2011 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurden mehr...

 

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21.03.2011

BGH-Urteil: Bei Gepäckverlust muss die Fluggesellschaft den Schaden pro Flugpassagier und nicht pro Gepäckschein regulieren

Das unerschütterliche Prozessieren einer Flugpassagerin gegen eine Fluggesellschaft durch mehrere Instanzen, hat nun zu einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) geführt, wonach Flugpassagiere einen größeren Schadensersatzanspruch im Falle von Gepäckverlust haben könnten.
Im konkreten Fall verklagte die Urlauberin eine Fluggesellschaft, weil auf der Flugreise ein aufgegebenes Gepäckstück verloren ging. Das aufgebene Gepäckstück beinhaltete u.a. eine Golftasche mit der gemeinsamen Ausrüstung des mitreisenden Lebenspartner der Frau.
Die Fluggesellschaft wollte zwar für das verloren gegangene Gepäckstück, den im Montrealer Übereinkommen* festgelegten Höchstbetrag, als Schadensersatz zahlen, war aber nicht bereit den Schadensersatzanspruch auf die beiden Fluggäste auszudehnen. Der Reisesenat des Bundesgerichtshofs musste also nun entscheiden, ob sich der maximale Schadensersatzanspruch bei Gepäckverlust auf die Anzahl der Gepäckscheine oder auf die Anzahl der Flugpassagiere, die in einem Gepäckstück Wertsachen transportieren, bezieht.
Der BGH entschied in diesem Fall, dass nicht der Gepäckschein ausschlaggebend sei und nach dem Montrealer Abkommen* jedem Reisenden der Höchstbetrag bei Sachschäden zusteht, auch dann, wenn das Gepäck im Koffer eines Mitreisenden transportiert wird. Der Fall wurde somit an das Landgericht Darmstadt zurückverwiesen, das nun neu über die Schadensersatzhöhe entscheiden muss. 1.

*Das Montrealer Abkommen (Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr) regelt die Haftungsfragen bei Personenschäden, Verspätungsschäden und Sachschäden im internationalen Flugverkehr. Bei Sachschäden, also beispielsweise im Falle eines Gepäckverlustes, wurde im Montrealer Abkommen ein Höchstbetrag von 1131 SZR pro Reisenden festgelegt. SZR steht für Sonderziehungsrecht und ist eine vom Internationalen Währungsfond eingeführte, künstliche Währungseinheit (1131 SZR entprechen ca. 1284,80 Euro, Stand März 2011)2. u. 3.

Quellen:
1. www.focus.de -> Reisen -> Urlaubstipps -> Reiserecht: "BGH-Urteil: Mehr Rechte bei Gepäckverlustn", 17.03.2011
2. u. 3. wikipedia.org -> Artikel "Sonderziehungsrecht" und Artikel "Montrealer Abkommen"


 

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13.04.2011

Urlauber sollten sich jetzt schon über empfehlenswerte Reiseschutzimpfungen informieren

Reisemediziner empfehlen Urlauber, die für die Sommermonaten einen Urlaub in südlichere Länder planen, sich jetzt schon über eventuell notwendige Reiseschutzimpfungen zu kümmern. Denn viele Impfungen gegen Infektionskrankheiten erreichen erst nach acht bis zwölf Wochen einen 100-prozentigen Impfschutz (weitere Infos hierzu siehe unter "Impfschutz in letzter Minute sind Grenzen gesetzt").
Vor allem Mittelmeer-Urlauber sollten bedenken, dass beispielsweise eine Virusinfektion mit einem Hepatitis-Erreger schon lange keine klassische Reisekrankheit mehr ist, von der Reisende betroffen sind, die in ferne subtropische oder in Entwicklungsländer reisen. So sind beispielsweise schon über 50 Prozent der Mittelmeermuscheln mit dem Hepatitis-Virus infiziert und immer mehr Urlauber erkrankten in den vergangenen Jahren nach dem Verzehr von nicht ausreichend durchgekochten Mittelmeermuscheln. Aber auch durch den Verzehr von rohen Früchten und infiziertem "Trinkwasser" erkranken immer häufiger Mittelmeer-Urlauber an Hepatitis A und B.
Für Reisende in ferne Reiseländer gilt unbedingt die Empfehlung, sich frühzeitig von dem Hausarzt oder einen erfahrenen Tropenmediziner über notwendige Reiseschutzimpfungen zu informieren. Dabei spielt das Reiseverhalten eine wesentliche Rolle darüber, welche Reiseschutzimpfungen notwendig sind. Urlauber, die beispielsweise auf der beliebten indonesischen Ferieninsel Bali ausschließlich einen zweiwöchigen Badeurlaub planen, benötigen nicht den gleichen Impfschutz wie Urlauber, die überwiegend die Naturwelt von Bali erkunden wollen bzw. einen längeren Aufenthalt in der Region planen z.B. eine Weiterreise nach Indonesien und Malaysia. In solchen Fällen ist beispielsweise eine Impfung gegen die, sich weltweit auf dem Vormarsch befindliche, "Japanische Enzephalitis" empfehlenswert, im Falle eines im Rahmen einer Pauschalreise gebuchten Badeurlaubs auf Bali dagegen nicht.
Fachkundige Beratung durch einen erfahrenen Reisemediziner führt also einerseits dazu, dass Urlauber mit einem ausreichenden Impfschutz reisen und andererseits sich nicht unötig impfen lassen, denn einige Reiseschutzimpfungen sind nicht selten mit mehr oder weniger starken Nebenwirkungen verbunden.
Mindestens genauso wichtig wie ein ausreichender Impfschutz ist natürlich vor Ort eine wirksame Prophylaxe vor typischen Reisekrankheiten, dazu zählen beispielsweise wirksame und gesundheitsunbedenkliche Mückenschutzmittel, geeignete hautbedeckende Kleidung etc. Bezüglich dem Verzehr von Lebensmittel gilt dabei immer der Grundsatz: "Koch es, brat es, schäl es oder vergiss es".
Quellen:
1.) www.rp-online.de -> Gesundheit -> Medizin -> Reiserecht: "Fit für den Sommerurlaub - Impfschutz frühzeitig überprüfen", 13.04.2011
2.) www.netdoktor.de -> News: "Mittelmeer: Hepatitis-A-Erreger in jeder zweiten Musche", 08.04.2011

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21.03.2011

Die unpünktlichsten Flughäfen in Europa

Wegen des ungewöhnlich strengen Winters der zu Beginn und am Ende des Jahres 2010 in Mittel- und Nordeuropa herrschte, dem Vulkanausbruch auf Island, sowie den Streiks in Frankreich, Spanien und Griecheland, hat die Pünktlichkeitsquote auf den europäischen Flughäfen im vergangenen Jahr stark abgenommen. Dies geht aus der neusten Pünktlichkeitsstatistik der europäischen Luftverkehrskontrollbehörde EUROCONTROL (European Organisation for the Safety of Air Navigation) hervor. Demnach lag die durchschnittliche Verspätungsdauer aller Landungen und Abflüge auf den europäischen Airports bei 33 Minuten, dies entspricht einer Verschlechterung der Pünktlichkeitsquote von 17 Prozent gegenüber dem Jahr 2009.
Laut der Statistik von EUROCONTROL war der Flughafen Teneriffa-Süd im Jahr 2010 der unpünktlichste Flughafen in Europa, 54,3 Prozent aller Abflüge von Teneriffa-Süd waren im vergangenen Jahr verspätet. Erfreulicherweise wird in diesem Negativ-Ranking mit Berlin-Schönefeld nur ein deutscher Flughafen aufgeführt.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der unpünktlichsten Flughäfen in Europa.
Die Flughäfen mit den meisten Verspätungen bei Abflügen
Die Flughäfen mit den meisten Verspätungen bei Landungen
1. Teneriffa-Süd Ø in min1.: 28,2
Anteil2.: 54,3%
1. Teneriffa-Süd Ø in min1.: 25,7
Anteil2.: 52,7%
2. Las Palmas /
Gran Canaria
Ø in min1.: 28,0
Anteil2.: 58,7%
2. Las Palmas /
Gran Canaria
Ø in min1.: 24,8
Anteil2.: 59,6%
3. London-Luton /
Großbritannien
Ø in min1.: 21,9
Anteil2.: 56,7%
3. Madrid-Barajas /
Spanien
Ø in min1.: 24,5
Anteil2.: 65,5%
4. London-Gatwick /
Großbritannien
Ø in min1.: 21,1
Anteil2.: 54,3%
4. London-Gatwick /
Großbritannien
Ø in min1.: 23,9
Anteil2.: 47,7%
5. Malaga /
Spanien
Ø in min1.: 21,0
Anteil2.: 53,0%
5. London-Luton /
Großbritannien
Ø in min1.: 21,4
Anteil2.: 46,4%
6. Madrid-Barajas /
Spanien
Ø in min1.: 20,3
Anteil2.: 57,5%
6. Istanbul-Atatürk /
Türkei
Ø in min1.: 21,3
Anteil2.: 60,7%
7. Faro /
Portugal
Ø in min1.: 20,2
Anteil2.: 53,7%
7. Manchester /
Großbritannien
Ø in min1.: 21,2
Anteil2.: 42,2%
8. Lissabon /
Portugal
Ø in min1.: 19,7
Anteil2.: 54,1%
8. Belfast /
Nordirland
Ø in min1.: 20,8
Anteil2.: 42,7%
9. Manchester /
Großbritannien
Ø in min1.: 19,7
Anteil2.: 44,2%
9. Berlin-Schönefeld /
Deutschland
Ø in min1.: 19,9
Anteil2.: 46,9%
10. Alicante /
Spanien
Ø in min1.: 19,3
Anteil2.: 47,4%
10. Larnaca /
Zypern
Ø in min1.: 19,6
Anteil2.: 55,5%
11. Belfast /
Nordirland
Ø in min1.: 19,3
Anteil2.: 43,1%
11. East Midlands /
Großbritannien
Ø in min1.: 19,4
Anteil2.: 40,3%
12. Porto /
Portugal
Ø in min1.: 18,9
Anteil2.: 50,3%
12. Antalya /
Türkei
Ø in min1.: 18,8
Anteil2.: 55,4%
13. Palma de Mallorca/
Spanien
Ø in min1.: 18,9
Anteil2.: 51,5%
13. Bristol /
Großbritannien
Ø in min1.: 18,6
Anteil2.: 46,4%
14. Genf /
Schweiz
Ø in min1.: 18,8
Anteil2.: 52,1%
14. Alicante /
Spanien
Ø in min1.: 18,3
Anteil2.: 49,5%
15. Nizza /
Frankreich
Ø in min1.: 18,3
Anteil2.: 52,2%
15. Newcastle /
Großbritannien
Ø in min1.: 18,2
Anteil2.: 39,6%
16. Berlin-Schönefeld /
Deutschland
Ø in min1.: 18,1
Anteil2.: 46,8%
16. Lissabon /
Portugal
Ø in min1.: 17,8
Anteil2.: 49,4%
17. Ibiza /
Spanien
Ø in min1.: 18,1
Anteil2.: 46,8%
17. Genf /
Schweiz
Ø in min1.: 17,7
Anteil2.: 49,3%
1.durchschnittliche Verspätung aller Abflüge bzw. Ankünfte in Minuten
2.Anteil aller verspäteten Abflüge bzw. Ankünfte am Gesamtflugaufkommen in Prozent

Quelle: www.bild.de -> Reise -> Reise-Ratgeber: "Die unpünktlichsten Flughäfen", 29.03.2011
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21.03.2011

BGH-Urteil: Bei Gepäckverlust muss die Fluggesellschaft den Schaden pro Flugpassagier und nicht pro Gepäckschein regulieren

Das unerschütterliche Prozessieren einer Flugpassagerin gegen eine Fluggesellschaft durch mehrere Instanzen, hat nun zu einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) geführt, wonach Flugpassagiere einen größeren Schadensersatzanspruch im Falle von Gepäckverlust haben könnten.
Im konkreten Fall verklagte die Urlauberin eine Fluggesellschaft, weil auf der Flugreise ein aufgegebenes Gepäckstück verloren ging. Das aufgebene Gepäckstück beinhaltete u.a. eine Golftasche mit der gemeinsamen Ausrüstung des mitreisenden Lebenspartner der Frau.
Die Fluggesellschaft wollte zwar für das verloren gegangene Gepäckstück, den im Montrealer Übereinkommen* festgelegten Höchstbetrag, als Schadensersatz zahlen, war aber nicht bereit den Schadensersatzanspruch auf die beiden Fluggäste auszudehnen. Der Reisesenat des Bundesgerichtshofs musste also nun entscheiden, ob sich der maximale Schadensersatzanspruch bei Gepäckverlust auf die Anzahl der Gepäckscheine oder auf die Anzahl der Flugpassagiere, die in einem Gepäckstück Wertsachen transportieren, bezieht.
Der BGH entschied in diesem Fall, dass nicht der Gepäckschein ausschlaggebend sei und nach dem Montrealer Abkommen* jedem Reisenden der Höchstbetrag bei Sachschäden zusteht, auch dann, wenn das Gepäck im Koffer eines Mitreisenden transportiert wird. Der Fall wurde somit an das Landgericht Darmstadt zurückverwiesen, das nun neu über die Schadensersatzhöhe entscheiden muss. 1.

*Das Montrealer Abkommen (Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr) regelt die Haftungsfragen bei Personenschäden, Verspätungsschäden und Sachschäden im internationalen Flugverkehr. Bei Sachschäden, also beispielsweise im Falle eines Gepäckverlustes, wurde im Montrealer Abkommen ein Höchstbetrag von 1131 SZR pro Reisenden festgelegt. SZR steht für Sonderziehungsrecht und ist eine vom Internationalen Währungsfond eingeführte, künstliche Währungseinheit (1131 SZR entprechen ca. 1284,80 Euro, Stand März 2011)2. u. 3.

Quellen:
1. www.focus.de -> Reisen -> Urlaubstipps -> Reiserecht: "BGH-Urteil: Mehr Rechte bei Gepäckverlustn", 17.03.2011
2. u. 3. wikipedia.org -> Artikel "Sonderziehungsrecht" und Artikel "Montrealer Abkommen"

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03.03.2011

Wegen fehlender Kreditkarte darf eine Fluggesellschaft den Flug nicht verweigern

Ein Fluggast hatte bei einer spanischen Fluggesellschaft online einen Flug gebucht und diesen Flug mit Kreditkarte bezahlt. In der Zeit zwischen der Online-Buchung und dem Abflugtermin wurde der Fluggast allerdings von seiner Bank aufgefordert, aus Sicherheitsgründen die Kreditkarte auszutauschen. Aus diesem Grund konnte der Flugpassagier am Abfertigungsschalter der Fluggesellschaft nicht die Kreditkarte vorweisen, mit der die Flugbuchung durchgeführt wurde. Die Fluggesellschaft hatte daraufhin dem Kunden verweigert, den gebuchten Flug anzutreten. Selbst die Kreditkartenabrechnung wurde von der Fluggesellschaft nicht als Beleg akzeptiert. Als Begründung für diese Entscheidung verwies die Fluggesellschaft auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, in denen vorgeschrieben wird, dass sich ein Kunde am Check-in-Schalter mit der Kreditkarte "ausweisen" muss, mit der ein Flug gebucht wurde.
Der Fluggast war mit dieser Klausel bzw. mit der Flugverweigerung der Fluggesellschaft verständlicherweise nicht einverstanden und hat die Fluggesellschaft vor dem Landgericht Frankfurt zur Zahlung von Schadensersatz und Erstattung der entstandenen Zusatzkosten verklagt.
Die Richter entschieden in diesem Fall, dass die Klausel in den Geschäftrsbedingungen der Airline, wonach sich ein Kunde am Flughafen mit einer bei der Buchung verwendeten Kredit- oder Debitkarte identifizieren muss, als unzulässig erklärt. Eine Kreditkarte sei also Zahlungsmittel, und nicht als notwendige Reiseunterlage zu verstehen.
Dem Fluggast wurde in diesem Fall also zu 100 Prozent recht gegeben, der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat allerdings darauf hingewiesen, dass dieses Urteil noch nicht rechtskräftig ist.
Quelle: www.spiegel.de -> Reise -> Aktuell -> Reiserecht: "Flug darf nicht wegen fehlender Kreditkarte verweigert werden", 02.03.2011

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21.02.2011

Die Türkei verschärft die Einreisebestimmungen für Aufenthalte von über 90 Tage

Vor allem in den Wintermonaten sind die türkischen Ferienregionen für viele Deutsche ein beliebtes Reiseziel, um einen Langzeiturlaub von drei Monaten und länger zu verbringen. Nun haben aber die türkischen Einreisebehörden angekündigt, die Bedingungen für einen Langzeitaufenthalt in der Türkei zu verschärfen. So soll es zukünftig nicht mehr möglich sein nach einem 90-tägigen Türkei-Aufenthalt, das Land für einen Tag zu verlassen, um dann beispielsweise aus Griechenland wieder einzureisen, und somit erneut eine Aufenthalsterlaubnis von 90 Tagen zu bekommen.
Das bedeutet zukünftig ist pro Halbjahr ein visafreier Aufenthalt in der Türkei nur für insgesamt 90 Tage möglich. Für Touristen, die einen Langzeitaufenthalt von länger als 3 Monaten in der Türkei planen, rät das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland "vor der Einreise ein türkisches Generalkonsulat zu kontaktieren und ggfs. ein Visum einzuholen".
Quelle: www.auswaertiges-amt.de -> Länder, Reise, Sicherheit -> Türkei -> Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
16.02.2011

Die Flugangebote vieler Flugbuchungsportale im Internet sind nicht immer günstig

Die Zeitschrift Finanztest von Stiftung Warentest weist in ihrer neusten Ausgabe (03/2011) daraufhin, dass Flugbuchungen bei einigen Flugbuchungsportale manchmal teuerer als nötig sind. Außerdem drohen den Internetnutzern bei einigen Online-Flugvermittler manche trügerische Fallstricke bei der Onlinebuchung.
So fallen beispielsweise bei fluege.de oder flug24.de eine variable Servicegebühr zusätzlich zum Flugpreis an. Des weiteren verlangen einige Flugbuchungsportale eine zusätzliche Gebühr, falls ein gebuchter Flug umgebucht oder storniert wird, solche Gebühren machen leider eine Flugbuchung teuerer als eigentlich nötig.
Als trügerische Fallstricke bei einer Online-Flugbuchung nennt Finanztest beispielsweise die Voreinstellung von Zusatzleistungen, beispielsweise eine Reiseversicherung, die im Buchungsprozess bereits aktiviert ist, ohne dass dies vom Nutzer erwünscht war. Diese Praxis ist zwar kurioserweise gesetzlich auf den Internetseiten der Fluggesellschaften verboten, Online-Flugvermittler dürfen allerdings weiterhin Zusatzleistungen bei der Flugbuchung voraktivieren.
Weiterhin wird von Kunden mancher Buchungsportale berichtet, dass sich nach Abschluß der Flugbuchung der Flugpreis gegenüber dem, während des Buchungsprozesses, angegebenen Flugpreis plötzlich erhöht hat.
Deshalb ist es oftmals günstiger, direkt bei der Fluggesellschaft selbst den gewünschten Flug zu buchen. (siehe hierzu auch Welche Airline fliegt wohin?)
Quelle: www.test.de -> Freizeit + Reise -> Meldungen: "Online-Flugvermittler: Extrakosten vermeiden", 16.02.2011
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14.02.2011

Die Reiseveranstalter erhöhen die Preise für Flugpauschalreisen

Wegen den wieder steigenden Kerosinzuschläge der Fluggesellschaften und der neuen Luftverkehrsabgabe (Infos s.w.u.) erhöhen einige Reiseveranstalter ihre Preise für Flugpauschalreisen.
Thomas Cook, der zweitgrößte deutsche Reiseveranstalter, erhebt seit heute für alle Neubuchungen mit Reisebeginn ab dem 01.04.2011 folgende Zuschläge für Flugpauschalreisen. Kurzstrecken werden um 7 Euro, Mittelstrecken um 13 Euro und Langstrecken um 29 Euro teuerer.
Rewe-Touristik, mit den Reisemarken ITS Reisen, Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen, erhöht für alle Neubuchungen ab dem 16. Februar die Preise für Flugreisen. Flugpauschalreisen werden dann bei der Rewe-Touristik auf den Kurzstrecken um 7 Euro, auf den Mittelstrecken um 14 Euro und auf den Langstrecken um 30 Euro teuerer.
Quelle: www.rp-onlin.de -> Reise -> News: "Veranstalter erhöhen Kerosinzuschläge - Flugreisen werden rund 30 Prozent teurer", 12.02.2011

Infos zur Luftverkehrsabgabe:
Seit Anfang dieses Jahres wird auf alle in Deutschland startenden Flüge eine zusätzliche Flugticketsteuer erhoben, diese beträgt je nach Flugstrecke, 8 Euro für alle Flüge bis 2500 km, 25 Euro für alle Flüge von 2500 bis 6000 km und 40 Euro für Langstreckenflüge über 6000 km.
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03.02.2011

Ägypten-Krise: Nicht alle Reiseveranstalter bieten eine kostenlose Stornierung von Pauschalreisen nach Ägypten an

Obwohl das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland seit dem 01.02.2011 die Sicherheitshinweise bezüglich von Reisen nach Ägypten verschärft hatte und nun dringend von allen Reisen nach Ägypten abrät, bieten nicht alle Reiseveranstalter eine kostenlose Stornierung von gebuchten Pauschalreisen an, die in den kommenden Wochen in das Land der Pharaonen starten sollten.
Vor allem viele kleinere und mittlere Reiseveranstalter verlangen auch weiterhin von ihren Kunden Stornokosten, falls diese ihren gebuchten Pauschalurlaub nach Ägypten nicht antreten wollen. Aufgrund der undurchsichtigen Lage in Ägypten kann dieses Verhalten als äußerst unverantwortlich angesehen werden und ist nur damit zu begründen, dass die betreffenden Reiseveranstalter angst davor haben pleite zu gehen, wenn sie ihren Kunden 100 Prozent des Reisepreises zurückzahlen müssten. Denn bei einer kurzfristigen Stornierung einer Pauschalreise können Reiseveranstalter rechtlich gesehen 80 bis 85 Prozent des Reisepreises einbehalten.
Im Falle der politischen Unruhen in Ägypten raten Reiserechtsexperten den betroffenen Pauschaltouristen, den Reisevertrag mit einem uneinsichtigen Reiseveranstalter einseitig zu gündigen und sich dabei auf höhere Gewalt zu berufen. Allerdings ist es leider wahrscheinlich, dass einige Reiseveranstalter sich nicht darauf einlassen und die einbehaltenen Stornogebühren nicht zurückzahlen. Diesen Kunden bleibt dann bedauerlicherweise nichts anderes möglich, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden und gegebenfalls die einbehaltenen Stornogebühren des Reiseveranstalters vor Gericht einzuklagen.
Dummerweise ist die Rechtslage für Pauschaltouristen, die wegen den politischen Unruhen in Ägypten kostenlos ihre Reisebuchung stornieren wollen, nicht ganz eindeutig, weil das Auswärtige Amt noch keine formale Reisewarnung für Ägypten gegeben hat, denn nur dann besteht für die Kunden eines Reiseveranstalters eindeutig das Recht eine gebuchte Reise kostenlos stornieren zu dürfen. Allerdings sind einige Reiserechtsexperten der Meinung, dass im Falle von Ägypten auch ohne eine formale Reisewarnung des Außenministeriums, für Pauschaltouristen das Recht besteht, eine für die kommenden Wochen gebuchte Pauschalreise nach Ägypten stornofrei gündigen zu können. So besteht zwar z.Z. möglicherweise keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben der Touristen in den ägyptischen Feriengebieten am Roten Meer, was zu einer formalen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes führen würde, die Lage in Ägypten sei aber augenscheinlich so unübersichtlich, dass sich von heute auf morgen eine lebensbedrohliche Situation auch für Touristen ergeben kann, die sich nicht in den ägyptischen Metropolen wie z.B. Kairo, Alexandria und Suez aufhalten. Des weiteren kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass in Ägypten kurzfristig die Infrastruktur zusammenbricht, wodurch landesweit keine ausreichende Versorgung mit Lebensmittel, Bargeld, Medikamente etc. gewährleistet werden kann, wodurch selbstverständlich kein unbeschwerter Urlaub mehr möglich ist.
Diesen Argumenten könnte sich möglicherweise auch ein Richter anschließen, falls ein Kunde seinen Reiseveranstalter verklagen muss, weil dieser ihm nicht den vollen Reisepreis erstatten will.
Glückerweise zeigen sich allerdings nahezu alle großen deutschen Reiseveranstalter in dieser Frage kulant und verantwortungsbewusster, d.h. sie ermöglichen vorläufig bis Mitte Februar (eventuell auch darüber hinaus, entsprechend der politischen Lage) eine kostenlose Stornierung von Pauschalreisen nach Ägypten und bis Ende Februar können gebuchte Reisen nach Ägypten kostenlos umgebucht werden.

die Rechte von Individualtouristen:

Rechtlich gesehen haben leider auch Individualtouristen, also Touristen die eigenständig einen Flug und Unterkunft gebucht haben, keinen Anspruch darauf, den Flug bzw. die Unterkunft kostenlos stornieren oder umbuchen zu dürfen.
Die großen deutschen Charter- und Linienfluggesellschaften zeigen sich aber auch hier meist eher kulant. So können bei Air Berlin Flüge nach Ägypten, die bis zum 14.02.2011 starten, kostenlos storniert werden und Flüge bis zum 28.02.2011 können kostenlos umgebucht werden.
Bei Condor und TUIfly können Flüge nach Ägypten bis zum 28.02.2011 gebührenfrei umgebucht oder storniert werden.
Bei Lufthansa ist eine kostenlose Stornierung nur dann möglich, wenn der Flug nicht stattfindet, es besteht allerdings die Möglichkeit, gebuchte Flüge nach Ägypten (vorläufig bis zum 15.02.2011), auf ein anderes Flugziel umzubuchen, ohne dass dabei Umbuchungsgebühren erhoben werden.
Quelle: ksta.de (Kölner Stadt-Anzeiger) -> News: "Ägypten-Urlaub: Nicht jede Reise kostenlos stornierbar", 03.02.2011

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25.01.2011

Viele Reiseveranstalter verlangen immer höhere Anzahlungen bei Buchung einer Pauschalreise

Waren vor ein paar Jahren noch 10 Prozent Anzahlung auf eine gebuchte Pauschalreise üblich, so haben sich die Anzahlungsforderungen vieler Reiseveranstalter in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. Nachdem der Bundesgerichtshof in einem Urteil aus dem Jahre 2006 höchstens 20 Prozent Anzahlung für eine Pauschalreise als angemessen ansah, verlangen seit diesem Zeitpunkt auch nahezu alle Reiseveranstalter eine Vorauszahlung von mindestens 20 Prozent auf eine gebuchte Pauschalreise. Einige Reiseveranstalter sehen in diesem Urteil allerdings nur eine fallbezogene Obergrenze der Anzahlung für die gebuchte Pauschalreise in dem verhandeltem Fall, also keine allgemeingültige Anzahlungsobergrenze. Aus diesem Grund haben einige Reiseveranstalter auch nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes die Anzahlungsquote weiter erhöht, so sind heutzutage Anzahlungen von 30 und sogar 40 Prozent auf den Gesamtpreis einer gebuchten Pauschalreise keine seltenheit.
Einige Landesverbände der Verbraucherzentrale kritisieren diese maßlos überhöhten Anzahlungsforderungen sehr stark, denn nach Ansicht vieler Rechtsexperten verstoßen damit die Reiseveranstalter gegen geltenes Recht und zudem sei auch fraglich, ob die Versicherungen im Falle einer Pleite des Reiseveranstalters, Anzahlungen von mehr als 20 Prozent überhaupt decken.
Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch müssen Verbraucher grundsätzlich erst dann bezahlen, wenn sie auch eine entsprechende Leistung erhalten haben.
Wegen diesen, aus Sicht der Verbraucherschützer, gesetzeswidrigen Anzahlungsforderungen einiger Reiseveranstalter, hatte die Verbraucherzentrale NRW schon erfolgreich gegen einen deutschen Reiseveranstalter geklagt, eine weiter Klage wird zur Zeit gegen einen Reiseveranstalter aus Leipzig geführt, der von seinen Kunden eine Vorauszahlung von 40 Prozent auf den Reisepreis verlangt.
Quelle: www.rp-onlin.de -> Reise -> Reisenews: "Ärger bei Pauschalreisen - NRW-Minister kritisiert riesige Anzahlungen", 25.01.2011

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08.01.2011

Reisepreisminderung weil im Hotel der Meerblick fehlte

Ein Urlauber hatte bei einem deutschen Reiseveranstalter eine Pauschalreise nach Ibiza gebucht, dabei entschied sich der Pauschaltourist für ein Hotel, das in dem Reisekatalog als ein Haus mit fantastischem Meerblick angepriesen wurde.
Vor Ort stellte sich dann aber leider heraus, dass von dem Zimmer des Urlaubers nur eine große Hauswand zu erkennen war, von einem fantastischen Meerblick also nichts zu sehen war. Aus diesem Grund verklagte der Ibiza-Urlauber seinen Reiseveranstalter zur anteiligen Erstattung des Reisepreises.
Das Amtsgericht Duisburg (AZ.: 53 C 4617/09) hielt in diesem Fall eine Reisepreisminderung von sieben Prozent für gerechtfertigt, weil erwiesenermaßen von dem gebuchten Hotel überhaupt kein Meerblick möglich ist, also auch kein eingeschränkter Blick auf das Meer.
(Quelle: www.rp-online.de -> Reise -> Ratgeber & Recht -> Urteile: "Reiserecht - Meerblick fehlt: Geld zurück", 03.01.2011)

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06.01.2011

In Italien, Portugal und in der Slowakei müssen Autofahrer höhere Autobahngebühren bezahlen

In diesem Jahr werden in einigen europäischen Reiseländer die Gebühren zur Nutzung der Autobahnen zum Teil empfindlich teuerer:
  1. In der Slowakei sind die Vignetten für die Nutzung von gebührenpflichtigen Straßen um bis zu 43 Prozent gestiegen:
    Eine 7-Tages-Vignette für PKWs bis 7,5 Tonnen kostet nun 7 Euro, im vergangenem Jahr mussten Autofahrer für diese Plakette nur 4,90 Euro bezahlen. Die Monatsvignette kostet 2011 in der Slowakei 14 Euro (im Vorjahr 9,90 Euro) und für die Jahresvignette müssen PKW-Fahrer 50 Euro bezahlen, dies entspricht einer Preissteigerung von 13,50 Euro.
  2. In Italien wurde die Autobahn-Maut um durchschnittlich 6 Prozent erhöht.
  3. In Portugal werden 2011 - besonders in Nordportugal - viele Straßen erstmalig mautpflichtig. Außerdem wird das bisher gültige Mautsystem auf ein elektronisches Zahlungssystem umgestellt. Autofahrer, die ab 2011 durch Portugal reisen und dabei gebührenpflichtige Straßen nutzen, sind nun verpflichtet ein Sensor-Gerät zu erwerben und dieses an der Windschutzscheibe zu befestigen. Mit diesem Sensor-Gerät, das an den portugiesischen Tankstellen erhältlich ist, wird die Nutzung von gebührenpflichtigen Straßen per Kreditkarte abgerechnet, es können aber auch Sensor-Geräte mit einem geladenem Guthaben gekauft werden.
  4. Die City-Maut in London wird um 2 Pfund teuerer, der Tagessatz für ein PKW kostet nun 10 Pfund, dies entspricht ca. 12 Euro. Positiv ist allerdings, dass sich das Mautgebiet von London verkleinert hat, so liegen beispielsweise die Londoner Stadtteile Kensington und Chelsea nicht mehr in der Mautzone
  5. Auch die Autobahnvignette für Österreich ist 2011 um durchschnittlich 0,4 Prozent teuerer. Die PKW-Jahresvignette für das Kalenderjahr vom 01.12.2010 bis 31.01.2012 kostet nun 76,50 Euro, dies entspricht einer Preiserhöhung um 30 Cent. Die Jahresvignette für Motorräder wurde um 10 Cent teuerer und kostet nun 30,50 Euro.
    Keine Preiserhöhung gab es für die 10-Tages-Mautpickerl für PKWs bis 7,5 Tonnen und für Motorräder, die kosten 2011 wie gehabt 7,90 Euro für PKWs bzw. 4,50 Euro für Motorräder.
    Die Zweimonatsvignette für PKWs bis 7,5 Tonnen wurde dagegen um 10 Cent teuerer und kostet nun 23 Euro pro PKW.
    (Quelle: www.oe24.at -> Life -> Reise: "Neuerungen für Autofahrer im Ausland", 04.01.2011)


weitere nützliche Reiseinformationen für Autofahrer:

  • Übersicht der Autobahngebühren in Europa mehr...
  • Übersicht von Routenplaner und Staumeldungen aus dem Internet mehr...
  • Was kostet der Weg über die Alpen mehr...
  • Bußgelder und Abzockmethoden auf den europäischen Straßen mehr...

 

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