Die Badegewässerqualität in Europa
-Kroatien: Mittelmeer-

Überblick über die Ergebnisse der Badesaison 1999:
Die Badegewässerqualität an der kroatischen Küste war auch in der Saison 1999 überwiegend gut bis sehr gut.

Von den 840 offiziellen Meßpunkten wurden bei der Jahresendbewertung drei mit der Note ""3"" bewertet, 36 erhielten eine ""2"". Alle anderen Strände schnitten mit dem Prädikat ""1"" ab. Aufgrund der erfreulichen Wasserqualität mussten in der gesamten Saison keine temporären Badeverbote ausgesprochen werden.

Insgesamt läßt sich sagen, daß der positive Trend der letzten Jahre anhält bzw. die Situation sich auf gutem Niveau stabilisiert. In der gesamten vorliegenden Meßperiode wurde nur ein einziges Mal ein EU-Grenzwert überschritten. Schlechtere Ergebnisse, die jedoch unter den Grenzwerten lagen, fanden sich nur an den bereits bekannten Belastungsschwerpunkten.

Belastungsschwerpunkte:
Belastungsschwerpunkte lagen wie im letzten Jahr im Bereich von Opatija und Rijeka. Grund für die regelmäßig auftretenden Belastungen ist vermutlich vor allem das sehr alte Abwassersystem mit zahlreichen Leckagen. Verschärft wird das Problem durch eine Reihe noch nicht angeschlossener Haushalte und durch den Austritt einer Vielzahl submariner Karstquellen, die das Problem der ungenügenden Abwasserentsorgung im landwirtschaftlich genutzten Hinterland nach Opatija tragen.

Im Bereich von Rijeka bestehen die permanenten Badeverbote des letzten Jahres fort. Im Einzelnen sind dies die Strände im Stadtteil Kantrida im Abschnitt vom Pensionistenheim bis zum Erholungszentrum ""3. Mai"". Die dort vorhandenen Strände werden fast ausschließlich von der Stadtbevölkerung genutzt. Das Verbot ist vor Ort nur schlecht ausgeschildert, wird der Bevölkerung jedoch über Zeitungen und Radio bekanntgemacht.

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letzte Aktualisierung: 02.01.2005
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