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Die Badegewässerqualität
in Europa
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Überblick über die Ergebnisse
der Badesaison 1999: In den Wochen um Pfingsten bestand am Bodensee Hochwasser, das dem See seit 200 Jahren nicht mehr erreichte Pegelstände bescherte. Da bei diesem Hochwasserereignis zahlreiche Kläranlagen die anstehenden Wassermassen nicht verarbeiten konnten und übergelaufen sind, gelangten an vielen Stellen ungeklärte Abwässer in den Bodensee und führten zu einer bedenklichen Wasserqualität. Aus diesem Grund entschieden sich die zuständigen Behörden rund um den See, Anfang der Saison gänzlich vom Baden abzuraten. Sofort eingeleitete Sondermeßprogramme zeigten bereits Ende Juni wieder gute Wasserwerte, worauf die Behörden mit einer Aufhebung der Warnungen reagierten. Aufgrund der Ausnahmesituation am Anfang der Saison wurde im Einklang mit der Richtlinie der Europäischen Union, der offizielle Beginn der Saison am Bodensee auf den 28.06.99 datiert. Die Untersuchungen zur Badegewässerqualität wurden somit erst ab diesem Stichtag bei der Endbewertung berücksichtigt. Aufgrund dessen erhielten auch Uferabschnitte, die während der Hochwasserlage hohe Belastungen aufwiesen, bei der Endbewertung keine schlechte Beurteilung, was auch die normalen örtlichen Gegebenheiten widerspiegelt. Bei einigen Meßpunkten am Schweizer Ufer war aufgrund der Saisonverschiebung keine Endbewertung möglich, da zu wenig Meßwerte als Datengrundlage zur Verfügung standen. Belastungsschwerpunkte: Hervorzuheben sind der Bereich um die
Schussenmündung zwischen Eriskirch und Langenargen, der Bereich
um die Mündung der Seefelder Aach bei Uhldingen, beide am Nordufer
des Sees, der Bereich um die Mündung der Radolfzeller Aach am
Untersee sowie die Badestellen im direkten Einflußbereich der
alten Rheinmündung im Südosten des Obersees. |
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