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Überblick über die Ergebnisse
der Badesaison 1999:
Die Badegewässerqualität an den 292 offiziellen Badestellen der
deutschen Ostseeküste hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter
verbessert:
Insgesamt konnten in der Saison 1999 ca. 92% der Badestellen mit
gut bis sehr gut bewertet werden. Zeitweilige Belastungen traten
an nur 4,4% der Badestellen auf. Häufiger belastet waren in dieser
Saison 2,7% der Badeplätze, wobei in keinem Fall ein Badeverbot
wegen hygienischer Belastungen verhängt wurde. Die Badestelle
Freest bei Kröslin war wegen umfangreicher Bagger- und Spülarbeiten
während eines Großteils der Saison für den Badebetrieb gesperrt.
Belastungsschwerpunkte:
Ein Belastungsschwerpunkt in der zurückliegenden Saison war die
Badestelle Juliusruh bei Breege an der Tromper Wiek auf Rügen.
Hier kam es wiederholt zu EU-Grenzwertüberschreitungen für bestimmte
Keime. Anzumerken ist hier, daß von den zuständigen Behörden kein
Badeverbot verhängt wurde, obwohl die Grenzwertüberschreitung
durch Nachuntersuchungen bestätigt wurde. Als Begründung wurde
angegeben, daß wegen der dort angespülten Algen ohnehin niemand
an dieser Stelle baden würde.
Einen weiteren Belastungsschwerpunkt stellte
1999 ein Küstenabschnitt in Schleswig-Holstein dar. Hier kam es
innerhalb der Saison zu einer Häufung von Grenzwertüberschreitungen
an verschiedenen Badestellen im Bereich Waabs und Damp. Diese
Belastungen konnten jedoch in keinem Fall durch Kontrolluntersuchungen
bestätigt werden. Auch intensive Ursachenforschung führte hier
bisher zu keinen Erkenntnissen bezüglich der Quelle dieser zeitweise
auftretenden Belastungen.
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