Die Badegewässerqualität in Europa
-Deutschland Streglitzer Seenplatte-

Überblick über die Ergebnisse der Badesaison 1999:
Die Badegewässerqualität der Mecklenburg-Strelitzer-Seenplatte war wie schon im Vorjahr überwiegend gut bis sehr gut.

Insgesamt wurden ca. 73% der Badestellen mit sehr gut und ca. 11% mit gut beurteilt. 26 Badestellen (10,6%) konnten wegen unzureichender Datengrundlage während der Saison nicht bewertet werden.

Zu zeitweiligen hygienischen Belastungen kam es in diesem Jahr an zehn Badestellen. Badeverbote wegen hygienischer Belastung wurden auch in dieser Saison nicht verhängt.

Die Badestellen Dresenower Mühle am Plauer See, Retgendorf am Schweriner See und Kaspelwerder am Ostorfer See waren während der Saison 1999 stärker belastet.

Zu temporären Badeverboten kam es in dieser Saison am Cramoner See bei Cramonshagen wegen eines eingestürzten Brückensteges sowie am Treptower See bei Groß Pankow wegen eines durch Sauerstoffmangel ausgelösten Fischsterbens.

Belastungsschwerpunkte:
Die Belastung der Seen der Mecklenburg-Strelitzer Seenplatte geht hauptsächlich auf verschiedene Einträge von düngenden Substanzen und Pestiziden aus der landwirtschaftlichen Nutzung des Einzugsgebietes der Seen zurück.

Untersuchungen aus dem Jahr 1995 an insgesamt 185 Seen Mecklenburg Vorpommerns ergaben, daß etwa 86 % der Seen der Mecklenburg-Strelitzer-Seenplatte als überdüngt anzusehen sind. Als Folge kommt es durch das Nährstoffüberangebot bei entsprechender Witterung in zahlreichen Seen zu starkem Algenwachstum mit zeitweise stark eingeschränkten Sichttiefen.

Belastungsschwerpunkte als Resultat punktueller Einleitungen aus Haushalt und Industrie konnten an der Mecklenburg-Strelitzer Seenplatte in der zurückliegenden Saison nicht festgestellt werden.

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letzte Aktualisierung: 02.01.2005
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