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Die Badegewässerqualität
in Europa
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Überblick über die Ergebnisse
der Badesaison 1999: Dennoch bestehen vorwiegend im Bereich der Flußmündungen noch Belastungszonen, die bei den Untersuchungen zur Wasserqualität erhöhte Bakterienbelastungen zeigten. Im Zeitraum von April bis August wurden an 292 von insgesamt 378 offiziell zum Baden frei gegebenen Meßpunkten zu keinem Zeitpunkt die europäischen Richt- bzw. Grenzwerte überschritten. An 60 Meßstellen wurden die Richtwerte mindestens einmal und an 26 Meßstellen wurden die Grenzwerte mindestens einmal überschritten. Aufgrund des strengen italienischen Hygienegesetzes wurden in der Saison 1999 in Ligurien 43 Strände bzw. Meßstellen mit einem temporären Badeverbot belegt Belastungsschwerpunkte: Die Ursache dieser Belastungen liegt in der überwiegenden Zahl der Fälle in der mangelnden Versorgung des Hinterlandes mit Kläranlagen. Einige kleine Dörfer im Landesinneren leiten ihre Abwässer ungeklärt in die Flüsse oder verfügen lediglich über Klärwerke mit einer ersten, d.h. nur mechanischen Reinigungsstufe. Der hohe Belastungsgrad im Stadtbereich von Genua ist u. a. auch auf illegale Abwassereinleitungen zurückzuführen. Besonders schwerwiegend ist die Situation im Stadtteil Voltri in Genua, der über keine funktionierende Abwasserbehandlung verfügt. Auch kommt es immer wieder zu Betriebsstörungen und Defekten an den vorhandenen, teils veralteten Kläranlagen im Bereich der Küste. Als Negativbeispiele wären hier die Kläranlagen im östlichen Stadtbereich von Genua (Quarto und Sturla) zu nennen. |
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