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Die Badegewässerqualität
in Europa
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Überblick über die Ergebnisse der Badesaison
1999: Der Velencer See, auf halbem Weg zwischen Budapest und dem Plattensee gelegen, stellt ein wichtiges Erholungsgebiet Ungarns dar. Die Wasseroberfläche des 18,5 km langen und durchschnittlich 2,3 km breiten Sees beträgt bei einem Wasserstand von 160 cm 24,2 qkm. Aufgrund der geringen Wassertiefe, von durchschnittlich 1,9 m folgt die Wassertemperatur rasch den Veränderungen der Lufttemperatur. Belastungsschwerpunkte: Ähnlich wie am Plattensee ist auch die Uferregion des Velencer Sees von Siedlungen geprägt, so daß eine direkte Belastung durch industrielle oder landwirtschaftliche Einleitungen nicht gegeben ist. Ebensowenig bringen die Zuflüsse bedeutende Verunreinigungen mit sich. Der größte Zufluß, der Császár-Bach, fließt zunächst durch das ausgedehnte Schilfgebiet des im Westen des Sees gelegenen Naturschutzgebietes, so daß die mitgeführten Nährstoffe bereits in diesem Bereich ausgefiltert werden. Die größten Probleme resultieren im Velencer See aus einem zu niedrigen Wasserstand (s.o.). Es wurden große Anstrengungen unternommen, den See zu verjüngen und den natürlichen Alterungsprozeß aufzuhalten. So wurden großflächige Sedimentbaggerungen durchgeführt, die in erster Linie darauf abzielten, die Seeoberfläche zu vergrößern und die Schilfflächen, insbesondere solche, die geschädigt waren, zu reduzieren. |
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