Nach einer Studie der Commerzbank ist
aufgrund der aktuellen Euroschwäche die Kaufkraft
des Euros in fast allen Urlaubsländern gesunken.
So hat im Laufe des vergangenen Jahres der Euro gegenüber
der Leitwährung US-Dollar rund 10 Prozent an Wert
verloren. Dadurch hat die Kaufkraft des Euro z.B. in den
USA seit dem Sommer 2009 um etwa 5 Prozent abgenommen,
in Australien und Südafrika bekommt man sogar 20
Prozent weniger Waren und Dienstleistungen für einen
Euro als noch vor einem Jahr. Dennoch bekommt man im Austragungsland
der nächsten Fußballweltmeisterschaft immernoch
für einen Euro ca. 20 Prozent mehr an Waren und Dienstleistungen
als in Deutschland, vor einem Jahr lag allerdings die
Kaufkraft eines Euros in Südafrika bei rund 1,50
Euro.
Aber auch in der Eurozone selbst, werden für deutsche
Touristen die Urlaubsnebenkosten in diesem Jahr leicht
steigen. So sind die Preise etwa in den beliebten europäischen
Urlaubsländer Spanien, Italien, Frankreich und Österreich
in den vergangenen Jahren spürbar schneller gestiegen
als in Deutschland, d.h. für einen Euro bekommen
deutsche Urlauber in diesen Ländern im Schnitt nur
einen Gegenwert von 90 Cent.
Ein Kaufkraftvergleich des Euro von März 2008 gegenüber
März 2009 in ausgesuchten Urlaubsländern
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(Quelle:
www.wz-newsline.de
-> Reise -> Nachrichten: "
Studie: Kosten
im Urlaub steigen fast überall", 29.04.2010)